Andreas Wellinger bleibt der beste deutsche Skiflieger der Saison. Zum Auftakt des Weltcup-Finales im slowenischen Planica kam der WM-Zweite von 2024 auf Rang acht und sorgte für das Top-Ergebnis der DSV-Adler. Zuletzt schon Siebter in Vikersund, sprang er mit 218,5 und 215,5 Metern bei anspruchsvollen Bedingungen zweimal auf hohem Niveau.
Mit den Allerbesten konnte der Ruhpoldinger aber nicht mithalten: Prevc siegte trotz eines gewaltigen Wacklers im ersten Durchgang mit 232,5 und 230,5 m (471,4 Punkte) vor Ren Nikaido (Japan/451,3) und Daniel Tschofenig (Österreich/443,5). Prevc steht am Ende einer fast perfekten Saison kurz vor dem Gewinn der kleinen Kristallkugel für den Sieg im Skiflug-Weltcup.
Embacher stürzt
Für eine Schrecksekunde sorgte Stephan Embacher. Österreichs Jungstar, der zuletzt in Vikersund seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, erreichte im zweiten Durchgang mit 240,0 m die größte Tagesweite – kam beim Ausfahren aber zu Fall. Nach den ersten Eindrücken schien Embacher aber weitgehend unverletzt geblieben zu sein.
Am Samstag (9:30 Uhr) wird in Planica ein Teamfliegen ausgetragen, das Finale der besten 30 Springer der Saison beschließt am Sonntag (10 Uhr) den langen Olympia-Winter.
