Und doch war den beiden Ausnahmerodlern die große Chance bewusst, die sie am Donnerstag (18:30 Uhr) mit der deutschen Teamstaffel bekommen. Schon der Gewinn von Edelmetall reicht, um an Geisenberger vorbeizuziehen. "Wir wollen mit Max, mit der Julia und mit Eitberger/Matschina natürlich Vollgas geben. Es wird ein enges Ding", sagte Arlt.
Eine Klasse für sich
Seit 2014 hatte das bayerische Duo in sechs olympischen Rennen sechs Goldmedaillen gewonnen, diese Serie endete beim Olympiasieg der Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner am Mittwoch. In der in Sotschi vor zwölf Jahren eingeführten Teamstaffel sind Wendl und Arlt bei Olympia aber noch ungeschlagen.

Und mit den Goldmedaillengewinnern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gilt das deutsche Team als Topfavorit.
Arlt bremste die Erwartungen zumindest ein wenig. "Man hat es heute schon gesehen im Doppel, dass da auch viel passieren kann", sagte der 38-Jährige, aber: "Wir freuen uns halt einfach."
