Mit den "Umständen" meinte Muslic die Schalker Personalprobleme. Mit Maximilian Wöber, Ron Schallenberg, Kenan Karaman, Moussa Sylla, Dejan Ljubicic und Adrian Gantenbein fehlten sechs Profis in Köln. Zudem mussten Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi mit Kopfverletzungen ausgewechselt werden. Beide bluteten stark, konnten aber eigenständig vom Platz gehen und waren ansprechbar. Sie wurden ins Krankenhaus in Gelsenkirchen gebracht.
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Schalke rutscht weiter hinten rein
"Wir haben in ein paar Tagen acht Spieler verloren", sagte Muslic. Das könne dazu führen, dass eine Mannschaft die Spur verliert: "Aber genau das Gegenteil haben wir gemacht. Wir sind noch stärker geworden." Der Punkt gehe "komplett in Ordnung".
Sechs Zähler aus sieben Spielen lautet die Schalker Bilanz nun. Nach vier Spielen ohne Sieg in Serie rutscht der Aufsteiger zunehmend in die Abstiegszone. Überzeugend ist vor allem die Defensive, in der Offensive ruckelt es dagegen umso mehr. Mit nur vier erzielten Treffern stellt Schalke die schwächste Offensive der Liga.

Profifußballdirektor Youri Mulder sieht eine "Art von Konstanz". Jedes Spiel in der Bundesliga werde eng und knapp sein. "Es wird zu uns mal fallen und es wird mal zu dem Gegner fallen. Da müssen wir auch die Punkte holen", sagte der Niederländer.
Für das "nächste große Ziel", wie Muslic das Pokalspiel beim Zweitligisten Dynamo Dresden am Mittwochabend (18.00 Uhr/Sky) nannte, gilt es nun zu regenerieren. Trotz der Personalprobleme werde er eine "starke Startelf" aufstellen: "Da wollen wir super performen und eine Runde weiterkommen."
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