Nach fünf Strafminuten im Einzel präsentierte sich Anna Andexer diesmal deutlich stabiler. Mit Startnummer 79 ins Rennen gegangen, arbeitete sie sich von hinten noch unter die besten Zehn. Der Rückstand auf die Siegerin betrug 1:09,4 Minuten. Im Weltcup war ihr bislang ein 24. Platz als bestes Resultat gelungen.
„Es ist genial, dass es die Top Ten sind“, sagte Andexer. Für die kommenden Rennen wolle sie sich auf ihre Stärken konzentrieren: „Mitlaufen und schießen, was ich kann.“ Auch mit Blick auf einen möglichen Massenstart kündigte sie an: „Volle Attacke, nicht zu viel überlegen.“
Hauser und Gandler mit Fehlern beim Schießen
Lisa Hauser blieb mit je einem Fehler liegend und stehend als 30. außerhalb der Top Ten (+1:50,4). Anna Gandler folgte nach einer Strafrunde auf Rang 32 (+1:54,4). Beide qualifizierten sich ebenso wie Andexer für die Verfolgung. Anna Juppe verpasste diese als 75. deutlich.
Im Kampf um Gold sah es lange nach einem Erfolg für Oceane Michelon aus, die ohne Fehler ins Ziel gekommen war. Maren Kirkeeide lag nach dem letzten Schießen noch 9,2 Sekunden zurück, lief mit Bestzeit jedoch noch an der Französin vorbei und sicherte sich bei ihrem Olympiadebüt den Sieg. Bronze holte Lou Jeanmonnot (+23,7).
