Österreichs U19 Frauen-Nationalteam ist erfolgreich in die U19-Frauen-Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina gestartet. Bei Temperaturen von über 33 Grad setzte sich Österreich im Bilino-Polje-Stadion in Zenica mit 3:0 (2:0) gegen Island durch und feierte damit einen wichtigen Auftaktsieg in Gruppe B.
Die Isländerinnen erwischten den besseren Start und erspielten sich in den ersten Minuten mehrere Standardsituationen. Österreich fand jedoch zunehmend besser in die Partie und kam durch Anna Osl nach einem Eckball zur ersten Möglichkeit. Wenig später sorgte ein schnell ausgeführter Freistoß erneut für Gefahr, doch Sara Grabovac verpasste knapp.
Lueger und Leidler sorgen für komfortable Führung
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schlug die ÖFB-Auswahl nach 28 Minuten erstmals zu. Valentina Illinger überließ im Strafraum clever Denise Lueger den Ball, die flach ins kurze Eck zur 1:0-Führung einschob.
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Kurz vor dem Pausenpfiff legten die Österreicherinnen nach. Nach einer Flanke von der rechten Seite traf Ronja Leidler per Kopf zum 2:0 und verschaffte ihrem Team eine komfortable Ausgangsposition für die zweite Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Österreich das aktivere Team. Maja Keckeis scheiterte aus der Distanz, Sara Grabovac traf nur die Latte und auch Valentina Pötzl sowie Denise Lueger verpassten zunächst das dritte Tor.
Krassnig setzt den Schlusspunkt
Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit. Teresa Frizberg bewies Übersicht und legte für die eingewechselte Tina Krassnig auf, die zum verdienten 3:0-Endstand einschob.
Im Parallelspiel trennten sich die Schweiz und Titelverteidiger Spanien 2:2. Damit hat Österreich vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Schweiz am Mittwoch beste Chancen, den Grundstein für den Halbfinaleinzug zu legen.
Hackl: „Für unser Ziel war ein Sieg Pflicht“
Teamchef Markus Hackl zeigte sich nach dem gelungenen Auftakt zufrieden: „Zuerst einmal bin ich sehr glücklich, dass wir gewonnen haben und die drei Punkte geholt haben. Das war der Plan für heute. Das Spiel selber war total schwierig – extreme Hitze, sehr viele Zweikämpfe und ein athletischer Gegner. Ich denke aber, dass man am Schluss gesehen hat, dass wir im physischen Bereich mehr Energie gehabt haben. Für unser Ziel – das Halbfinale – war klar, dass wir mit einem Sieg starten müssen.“
Alina Kerschbaumer hob die Effizienz ihres Teams hervor: „Wir waren heute in den entscheidenden Momenten zur Stelle. Der Führungstreffer hat uns gutgetan und auch das zweite Tor kurz vor der Pause war enorm wichtig. Es war brutal heiß, aber das war für beide Mannschaften gleich.“
