Aktuelle Events
14:56 Uhr: Snowboard, Cross Männer (Medaillenentscheidung)
16:30 Uhr: Eisschnellauf, 5000m Frauen (Medaillenentscheidung)
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15:15 Uhr - SNOWBOARD HERREN - Nach einer verhängnisvollen Kollision waren die beiden besten deutschen Snowboardcrosser am Boden zerstört: Beim Kampf um eine erhoffte Medaille bei den Olympischen Spielen räumten sich Leon Ulbricht und Martin Nörl in ihrem gemeinsamen Viertelfinallauf selbst ab - ein weiterer Rückschlag für die deutschen Snowboarder, die in Livigno aller Voraussicht nach ohne Medaille bleiben werden. Das war dem Verband schon 2022 in Peking passiert.
Wie vor vier Jahren sicherte sich der Österreicher Alessandro Hämmerle die Goldmedaille. In einem spannenden Finale ließ der 32-Jährige wie in Peking den Kanadier Eliot Grondin hinter sich, der abermals Silber gewann. Bronze ging an den früheren Weltmeister Jakob Dusek aus Österreich.
14:05 Uhr - LANGLAUF DAMEN - Die deutschen Skilangläuferinnen haben bei der zweiten Gold-Show der Schwedin Frida Karlsson eine herbe Enttäuschung erlebt. Pia Fink sorgte im Freistil-Rennen über zehn Kilometer als 19. noch für das beste DSV-Ergebnis. "Heute haben wir einen auf die Mütze bekommen, das kann man nicht anders sagen", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder.
Nicht zu schlagen war im Kampf gegen die Uhr die überragende Karlsson, damit ging bei den Frauen auch die dritte Goldmedaille der Olympischen Spiele nach Schweden.
Karlsson benötigte bei ungewohnt warmem Wetter in Lago di Tesero 22:49,2 Minuten und lag damit wie im Skiathlon fünf Tage zuvor klar vor ihrer Teamkollegin Ebba Andersson (+46,8 Sekunden). Bronze ging an die mit einer Rippenprellung gestartete US-Amerikanerin Jessie Diggins (+49,7 Sekunden). Mehrere Läuferinnen waren bei Temperaturen von sieben Grad mit kurzen Ärmeln und Hosen an den Start gegangen.
Hinter Fink (+1:55,0 Minuten), im Skiathlon noch Zwölfte, landeten aus deutscher Sicht die amtierenden Junioren-Weltmeisterin Helen Hoffmann (28./+2:18,2) und Sofie Krehl (42./+3:01,9). Noch weiter zurück lag die kurzfristig angereiste Olympia-Debütantin Theresa Fürstenberg.
12:42 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Federica Brignone hat beim Super-G ihr ganz eigenes Märchen geschrieben. Die nach langer Verletzungspause erst im Januar zurückgekehrte Lokalmatadorin hat sich beim Wettkampf in Cortina d'Ampezzo überraschend die Goldmedaille geschnappt. Hier geht's zum Rennbericht.

12:36 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Olympiasieger Philipp Raimund sieht eine kompromisslose Aussprache mit Bundestrainer Stefan Horngacher als Schlüssel für seinen Gold-Coup. "Das war vor der WM 2025 in Trondheim. Da haben wir uns zusammengesetzt und unsere Sichtweisen ausgetauscht", sagte der Oberstdorfer am Donnerstag in Val di Fiemme. Mehr Infos
12:21 Uhr - SNOWBOARD CROSS HERREN - Angeführt vom zweimaligen Gesamtweltcupsieger Martin Nörl hat sich das deutsche Quartett für die Final-Rennen im Snowboardcross in Position gebracht. Neben Nörl werden auch Niels Conradt, Julius Reichle und Leon Ulbricht dabei sein, wenn am Donnerstagnachmittag in Livigno das Achtelfinale (14.07 Uhr/ZDF und Eurosport) steigt.
Es folgen im weiteren Verlauf direkt im Anschluss das Viertelfinale (14.18 Uhr), das Halbfinale (14.39 Uhr), das Kleine Finale (14.56 Uhr) und das Große Finale (15.01 Uhr). Ulbricht beendete den ersten Lauf mit der drittbesten Zeit und fährt in Heat 5 des Achtelfinals nun gegen Nörl, der im Vorlauf am Vormittag, bei dem es um die Setzliste für das Achtelfinale ging, auf Platz 14 landete. Conradt fuhr auf Rang 16, Reichle kam über den zweiten Vorlauf auf Rang 31.

2022 hatte Nörl die letzten drei Wettbewerbe vor Beginn der Winterspiele allesamt gewonnen, war beim Saisonhöhepunkt dann aber nach einer Kollision bereits im Viertelfinale gescheitert. Ende 2023 brach sich der 32-Jährige, der 2022 und 2023 den Gesamtweltcup gewann, dann das Sprunggelenk, nach langer Zwangspause konnte er zunächst größtenteils nicht mehr an seine einstigen Bestleistungen anknüpfen. Vor der diesjährigen Entscheidung sagte Nörl: "Beim Snowboardcross passiert echt immer viel. Ich denke, dass ich gut drauf bin, ich fühle mich gut. Was rauskommt, wird man sehen."
12:10 Uhr - SKELETON HERREN - Die deutschen Skeleton-Piloten Axel Jungk und Christopher Grotheer liegen beim Olympiarennen in Cortina d'Ampezzo zur Halbzeit auf Medaillenkurs. Jungk (34), Olympiazweiter in Peking vor vier Jahren, hat als Zweiter 0,30 Sekunden Rückstand auf den britischen Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Matt Weston. Peking-Olympiasieger Grotheer (33) ist Dritter (+0,46).
Der Oberhofer Grotheer war nach einem schwierigen Saisonstart in guter Form nach Norditalien gereist und kämpfte sich mit einem starken zweiten Lauf von Platz vier einen Rang nach vorne. "Es ist eine gute Ausgangsposition", betonte Grotheer, der am Freitag angreifen will: "Ich habe Bock. Es könnte nach vorne ein bisschen näher sein. Aber es war ein guter Tag."
Auch Olympiadebütant Felix Keisinger (28) hat als Sechster (+0,88) noch Chancen auf Edelmetall. Großer Topfavorit im Cortina Sliding Centre ist Weston, der fünf von sieben Weltcuprennen in dieser Saison gewann und sein Ausnahmekönnen unterstrich. Der Oberhofer Grotheer war nach einem schwierigen Saisonstart in guter Form nach Norditalien gereist und kämpfte sich mit einem starken zweiten Lauf von Platz vier einen Rang nach vorne.
Die deutschen Skeletonis wollen an den Erfolg von Peking 2022 anknüpfen, als beide Olympiasiege und drei von sechs Medaillen an die Athletinnen und Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) gingen. In Cortina wird erstmals auch eine Entscheidung im Mixed-Team ausgefahren. Im Einzel der Männer fällt die Entscheidung am Freitagabend ab 19.30 Uhr in zwei weiteren Läufen.
11:57 Uhr - SKI ALPIN DAMEN - Emma Aichers Traum von einer weiteren Medaille war nach nicht einmal einer Minute des olympischen Super-G ausgeträumt. Die Zweite der Abfahrt und der Team-Kombination von Cortina d'Ampezzo fuhr nach einem Fehler auf der Tofana an einem Tor vorbei. Auch Kira Weidle-Winkelmann schied aus.
Nach acht Starterinnen lag Lokalmatadorin Federica Brignone in Führung. Nur vier Athletinnen hatten zu diesem Zeitpunkt das Ziel erreicht. Auch Ester Ledecka (Tschechien), die Olympiasiegerin von 2018, schied aus.
"Die Tore kommen sehr schnell, sei bereit!", wurde Aicher vom Team noch nach oben an den Start gefunkt. Ganz oben war sie einen Hauch schneller als Brignone, doch schon bei der zweiten Zwischenzeit hatte sie fast eine halbe Sekunde Rückstand. Als Aicher kurz darauf ausgehoben wurde und aus dem Kurs fuhr, gab es im Ziel aufmunternden Applaus.
11:55 Uhr - SKI ALPIN HERREN - Skirennläufer Alexander Schmid wird trotz einer noch recht frischen Knöchelverletzung bei den Olympischen Spielen in Bormio starten. Das bestätigte der Deutsche Skiverband vor dem olympischen Riesenslalom am Samstag (10.00/13.30 Uhr, ZDF und Eurosport).
Die Blessur "ist überwunden", sagte Schmid: "Ich war inzwischen mehrmals auf Ski und habe zuletzt am Oberjoch trainiert." Dass er es doch noch zu seinen dritten Winterspielen nach 2018 und 2022 geschafft habe, "ist für mich eine riesige Motivation", sagte der Weltmeister im Parallel-Rennen von 2023. "Und da ich aktuell nicht zu den Favoriten zähle, kann ich befreit auffahren."

Schmid hatte bei einem unterklassigen Rennen in Südtirol Mitte Januar einen Haarriss im Sprunggelenk erlitten. Bei der Olympia-Einkleidung wenige Tage später in München trug er eine Schiene und ging an Krücken.
Im März 2023 hatte sich Schmid einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. "Ich freue mich sehr auf die Olympischen Spiele, weil ich es mir nach meiner Kreuzbandverletzung zum Ziel gesetzt habe, Olympia in Europa miterleben zu können", sagte der Silbermedaillengewinner mit dem Team von 2022.
11:43 Uhr - SKISPRINGEN HERREN - Der slowenische Cheftrainer der finnischen Skispringer muss nach einem Alkoholvorfall die Heimreise antreten. Igor Medved habe "gegen die Regeln und Werte des Teams" verstoßen, teilte Finnlands Olympisches Komitee am Donnerstag mit. Über weitere Sanktionen werde der nationale Skiverband nach den Winterspielen in Italien entscheiden.
"Ich habe einen Fehler gemacht und es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen", wurde der 44-Jährige in einer Mitteilung zitiert. Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes, sprach beim TV-Sender Yle von einem "bedauerlichen Vorfall, bei dem Alkohol entgegen den Teamregeln konsumiert wurde." Valtasola äußerte sich nicht dazu, wo und wann Alkohol konsumiert wurde. Bis zum Ende der Winterspiele wird Lasse Moilanen die Skispringer betreuen.
11:10 Uhr - SKELETON - Dajana Eitberger hat die Disqualifikation des ukrainischen Skeletonfahrers Vladyslav Heraskevych mit Bedauern aufgenommen. "Ich kenne den Vladi und die ganze Situation. Das geht an keinem spurlos vorbei", sagte die Rennrodel-Silbermedaillengewinnerin auf einer Pressekonferenz am Donnerstag im Deutschen Haus in Cortina d'Ampezzo.
Ihre Familie habe für anderthalb Jahre eine ukrainische Flüchtlingsfamilie, eine Mutter und ihre zwei Kinder, zu Hause aufgenommen, erzählte Eitberger: "Da erlebt man Situationen, die man im Alltag irgendwie ganz anders betrachtet. Schlussendlich gibt es leider Regeln. Wobei ich immer sage: Politik und Sport lässt sich heutzutage gar nicht mehr trennen. An die Regeln muss man sich in diesem Fall halten."
"Es tut mir sehr leid für den Wladi, dass man so einen Verlust hinnehmen muss und er die Bühne nutzen wollte, um den Einsatz dieser Athletinnen und Athleten einfach zu würdigen", sagte Eitberger: "Es ist ganz klar, dass Sport und diese Art der Politik nichts miteinander verbinden sollte, sondern nur in anderen Themen, wenn es darum geht, den Sport zu fördern. Aber es ist natürlich sehr bitter, dass er in diesem Wettkampf gar nicht teilnehmen darf."
10:22 Uhr - BIATHLON HERREN - Justus Strelow kehrt nach seiner Pause im Einzel für den Sprint-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen ins deutsche Aufgebot zurück. Dies teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstagmorgen mit. Angeführt wird das Quartett von Philipp Nawrath, außerdem gehen Philipp Horn und David Zobel am Freitag (14 Uhr) über 10 Kilometer an den Start.
09:15 Uhr - SKELETON HERREN - Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Vladyslav Heraskevych und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat zu dem erwarteten Ende geführt: Der WM-Vierte wird von dem olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag im Eiskanal von Cortina ausgeschlossen, das gaben das IOC und der Weltverband IBSF bekannt.

Heraskevych hatte darauf beharrt, wie schon im Training auch im Wettkampf einen besonderen Helm zu tragen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen die Olympischen Charta, die Meinungsäußerungen unter anderem auf dem Spielfeld ("field of play") untersagt.
Mehr Infos zur Causa Heraskevych
06:55 Uhr - ÜBERSICHT - Wenn um 11:30 Uhr der Super-G der Damen beginnt, dürfen sich sowohl Deutschland als auch Österreich realistische Hoffnungen auf Edelmetall machen. Cornelia Hütter ist aus ÖSV-Sicht das heißeste Eisen. Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben mit Silber in der Team-Kombination bereits für das erste Ausrufezeichen gesorgt und gehören auch in den Speed-Bewerben zur erweiterten Weltspitze.
Im Langlauf sind auch heute die skandinavinschen Athletinnen zu favorisieren. Allerdings sind auch Teresa Stadlober (Österreich) und Katharina Hennig (Deutschland) immer für eine Überraschung gut.
Auch im Snowboard Cross der Herren sind beide Nationen gut aufgestellt: Der Vorarlberger Alessandro Hämmerle ist der Titelverteidiger und Top-Favorit. Der aus Landshut stammende Martin Nörl ist ebenfalls fixer Bestandteil der Welt-Elite.
Rennrodeln gilt aus deutscher Sicht als sichere Bank. Mit Julia Taubitz hat man eine frisch gebackene Olympiasiegerin in den eigenen Reihen. Das darf auch Max Langenhan von sich behaupten. Tobias Wendl und Tobias Arlt haben sich mit einer Bronzemedaille im Doppelsitzer den Platz in der Staffel gesichert.
Am späten Abend findet das erste Match der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft statt. Leon Draisaitl, Moritz Seider und Co. treffen auf Dänemark. In unserer Preview findest du alle Infos zum Auftakt der Medaillenjagd.
Highlights: Donnerstag, 12. Februar
11:30 Uhr: Ski Alpin, Super-G Frauen (Medaillenentscheidung)
13:00 Uhr: Skilanglauf, 10km Intervallstart Freistil Frauen (Medaillenentscheidung)
14:56 Uhr: Snowboard, Cross Männer (Medaillenentscheidung)
16:30 Uhr: Eisschnellauf, 5000m Frauen (Medaillenentscheidung)
18:30 Uhr: Rennrodeln, Team Staffel (Medaillenentscheidung)
19:30 Uhr: Snowboard, Halfpipe Frauen (Medaillenentscheidung)
21:10 Uhr: Eishockey, Deutschland vs. Dänemark (Gruppenphase)
