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Nagelsmann verlässt USA Richtung München – Klopp ist angeblich bereit

Aktualisiert
Laut Sky ist Klopp bereit für den DFB
Laut Sky ist Klopp bereit für den DFBHarry Langer / DeFodi Images / Profimedia

Abflug ins Ungewisse: Julian Nagelsmann hat die USA nach dem blamablen deutschen WM-Aus Richtung München verlassen. Mit seiner Ehefrau Lena und seiner Mutter stieg der Bundestrainer laut BILD am Dienstagabend Ortszeit in Charlotte in eine Lufthansa-Maschine. Sky-Informationen zufolge stünde Jürgen Klopp als Nachfolger bereit, falls der DFB auf ihn zukommt.

Nach einer letzten Ansprache von Bundestrainer Julian Nagelsmann haben auch zahlreiche Nationalspieler das WM-Camp in Winston-Salem verlassen, viele flogen in den Urlaub.

Nagelsmann jedoch kehrte nach Deutschland zurück, im selben Flugzeug wie Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala.

Gespräche mit DFB angekündigt

Es sollen zeitnah Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund geben wird. Nagelsmanns Ablösung erscheint wahrscheinlich.

Nagelsmanns Zeit bei der Nationalmannschaft endet wohl
Nagelsmanns Zeit bei der Nationalmannschaft endet wohlIMAGN IMAGES via Reuters/Amanda Perobelli

"Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", hatte DFB-Präsident Bernd Neuendorf nach dem 3:4 im Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay gesagt.

In den kommenden Tagen sollen "gemeinsam und in Ruhe" die Gründe erörtert werden, "weshalb die Mannschaft ihr vorhandenes Potenzial nicht hat abrufen können und ihren eigenen und den Erwartungen Fußball-Deutschlands nicht gerecht geworden ist".

Nagelsmann, der das Amt im September 2023 übernommen hatte, steht bis zur EM 2028 unter Vertrag.

Kommt Klopp?

Glaubt man ersten noch zaghaften Meldungen, stünde Klopp bereit.

Der 59-Jährige hatte dies bereits im März indirekt bekräftigt. "Mir wäre es lieber, die Leute denken: 'Unter Umständen irgendwann in der Zukunft könnte das Jürgen Klopp machen', als wenn alle denken würden: 'Der Letzte, der das machen sollte, ist Jürgen Klopp'", erklärte er da. Von einer Art patriotischem Pflichtgefühl der Nationalelf gegenüber ist die Rede, sogar eine lose Vereinbarung mit dem DFB soll es schon einmal gegeben haben, heißt es.

Nach dem Fiasko von Foxborough im WM-Sechzehntelfinale wand sich Klopp bei den Nachfragen seines alten Taktiktisch-Kumpels Johannes B. Kerner sichtlich. Es sei doch nur "eine Kuriosität, dass ich hier stehe", beteuerte er, und bekannte: "Ich verstehe das, dass, wenn über den Bundestrainer gesprochen wird, mein Name in irgendeiner Form genannt wird. Aber es ist nicht der Moment, um darüber wirklich zu sprechen."