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Nach WM-Ausbootung: Azmoun feiert Comeback für Iran

Azmoun wurde vor der WM aus politischen Gründen aussportiert
Azmoun wurde vor der WM aus politischen Gründen aussportiertČTK / imago sportfotodienst / ULMER / Markus Ulmer

Nach seiner WM-Ausbootung hat der frühere Bundesliga-Profi Sardar Azmoun (31) sein Comeback in Irans Fußball-Nationalmannschaft gefeiert. Beim 1:3 (0:1) in einem Freundschaftsspiel gegen Usbekistan wurde der ehemalige Angreifer von Bayer Leverkusen am Donnerstag zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Azmoun war von Trainer Amir Ghalenoei aus dem iranischen WM-Kader gestrichen worden, nachdem es in iranischen Medien heftige Kritik an einem auf Instagram veröffentlichten Foto gegeben hatte, das ihn gemeinsam mit dem Regierungschef der Vereinigten Arabischen Emirate zeigte. Die VAE sind Partner der USA und unterstützen Washington im Krieg gegen den Iran.

Zum Match-Center: Usbekistan vs. Iran

Iran verliert trotz Azmoun-Comeback

Azmoun schrieb diese Woche in einem Beitrag, dass er "dieses Trikot sehr vermisst" habe: "Ich bin gekommen, ich bin gegangen, ich wurde aussortiert, ich bin zurückgekommen." Er sei "niemandem böse und habe niemandem etwas zu beweisen. Ich bin einfach froh, dass ich wieder die Chance habe, mit allem, was ich habe, für das Land zu kämpfen, das ich liebe."

Bei der WM war der Iran ohne seinen drittbesten Torschützen der Länderspielgeschichte (57 Tore) nach drei Unentschieden gegen Neuseeland (2:2), Belgien (0:0) und Ägypten (1:1) in der Gruppenphase ausgeschieden.

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