Erst verlor Mokoena wegen seiner zweiten Gelben Karte des Turniers und der daraus resultierenden Sperre für das Gruppenfinale gegen Südkorea die Fassung, dann wurde er mit seinem eiskalt verwandelten Handelfmeter (83.) zum Helden. "In diesem Moment habe ich einfach seine Präsenz gespürt", sagte Mokoena mit Blick auf seinen Opa: "Ich dachte, wenn er hier wäre, wäre er stolz auf mich, denn ich weiß, dass er an mich geglaubt hat, als niemand sonst an mich geglaubt hat."
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Elfer-Held hat "harte Monate" hinter sich
Doch die Gefühlslage war wegen seiner Sperre zwiegespalten, Gelbe Karten lösen bei ihm beinahe ein Trauma aus. Denn fast wäre Mokoena der Sündenbock gewesen, dass Südafrika gar nicht bei der WM dabei wäre. Vor dem Qualifikations-Spiel gegen Lesotho hatten weder er noch das Trainerteam berücksichtigt, dass er eigentlich gelbgesperrt war. Der 29-Jährige kam zum Einsatz, die Punkte gingen danach am grünen Tisch an Lesotho. Letztlich rettete sich "Bafana Bafana" mit einem Punkt Vorsprung auf Nigeria zur WM.
Die Aktion verfolgte Mokoena dennoch bis ins Privatleben, er und seine Familie waren lange Zeit wüsten Beschimpfungen ausgesetzt. "Ich wusste, dass so etwas in den Sozialen Medien passieren würde, aber als es zweimal im Einkaufszentrum passierte, traf es mich besonders hart", erzählte er zuletzt bei Radio 2000: "Als es mir direkt ins Gesicht geschleudert wurde, wusste ich, dass ich das für den Rest meines Lebens bereuen würde." Er habe "harte Monate" erlebt.
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