Lilli Tagger
Für Lilli Tagger war der Januar ein herausragender Monat. Die 17-jährige Osttirolerin gewann beim ITF W100 Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten den Titel. Ohne Satzverlust setzte sie sich im Finale gegen die Britin Harriet Dart mit 6:4, 6:2 durch und holte sich damit wichtige Punkte für die Weltrangliste.
Beim Challenger in Mumbai spielte sie sich sensationell bis ins Finale vor. Dieser Auftritt unterstrich eindrucksvoll, dass ihr Erfolg in Fujairah kein Zufall war, sondern das Resultat einer klaren Leistungssteigerung. Dank dieser Erfolge ist sie nun die Nummer 115 der Welt. Zusätzlich sammelte Tagger wertvolle Erfahrung in der Qualifikation für die Australian Open. Nach zwei Siege musste sie sich im Quali-Finale geschlagen geben, doch der erste Hauptfeldeinzug ist nur noch eine Frage der Zeit.
Sinja Kraus
Sinja Kraus startete mit einem starken Ausrufezeichen ins Tennisjahr 2026. Beim WTA-250-Turnier in Auckland kämpfte sich die Wienerin erfolgreich durch die Qualifikation und belohnte sich im Hauptfeld mit einem Sieg in der ersten Runde. Erst in Runde zwei war für Kraus Endstation – dennoch ein gelungener Saisonauftakt, der zeigte, dass sie sich auch auf WTA-Ebene zunehmend behaupten kann.

Im Anschluss reiste Kraus weiter nach Melbourne zur Qualifikation der Australian Open. Dort blieb ihr ein weiterer Erfolg zwar verwehrt, doch die Kombination aus überstandener Qualifikation und Hauptfeld-Sieg in Auckland machte den Jänner insgesamt zu einem positiven Monat. Kraus bestätigte damit ihre stabile Entwicklung und legte eine solide Basis für die kommenden Aufgaben im weiteren Saisonverlauf.
Julia Grabher
Beim WTA-Turnier in Auckland stand Julia Grabher im Hauptfeld, musste sich dort jedoch bereits in der ersten Runde geschlagen geben. Kurz darauf versuchte die Vorarlbergerin ihr Glück in der Qualifikation des WTA-250-Turniers in Hobart, wo sie zwar kämpferisch auftrat, den Sprung ins Hauptfeld aber nicht schaffte.
Den Abschluss ihres Australien-Trips bildete die Qualifikation zu den Australian Open in Melbourne. Auch dort blieb Grabher ein Erfolgserlebnis verwehrt, dennoch sammelte sie in den ersten Saisonwochen wertvolle Matchpraxis auf Hartplatz.
Sebastian Ofner
Sebastian Ofner eröffnete seine Saison 2026 in Australien mit einem Start beim Canberra Challenger, musste dort jedoch bereits in der ersten Runde die Segel streichen. Im Anschluss ging es für Ofner nach Melbourne zur Qualifikation der Australian Open. Dort präsentierte er sich deutlich stärker, überstand die erste Qualifikationsrunde souverän und stand kurz vor dem Einzug ins Quali-Finale. In Runde zwei musste er sich aber nach einem engen Dreisatzmatch knapp geschlagen geben.
Filip Misolic
Filip Misolic startete seine Saison 2026 mit einem dichten Australien-Programm. Gleich zu Beginn versuchte sich der Steirer in den Qualifikationen der ATP-Turniere in Brisbane und Adelaide, musste dort jedoch jeweils früh die Segel streichen. Der Höhepunkt des Monats folgte bei den Australian Open in Melbourne, wo Misolic dank seines Rankings direkt im Hauptfeld stand. In der ersten Runde musste er sich aber Alejandro Davidovich Fokina klar geschlagen geben. Zum Abschluss des Jänners trat Misolic noch beim Manama Challenger in Bahrain an, schied dort allerdings ebenfalls bereits in der ersten Runde aus.
Jurij Rodionov
Jurij Rodionov begann den Jänner 2026 mit einem Challenger-Auftritt. Beim Noumea Challenger in Neuseeland erreichte er das Finale. Danach stand für Rodionov die Qualifikation der Australian Open auf dem Programm. Dort überstand er die erste Runde, musste sich aber in der zweiten Qualifikationsrunde geschlagen geben. Beim Oeiras Challenger 1 in Portugal gewann er sein Auftaktmatch, scheiterte jedoch in der zweiten Runde. Beim Oeiras Challenger 2 musste er schon nach Runde 1 die Segel streichen.

Lukas Neumayer
Lukas Neumayer startete die neue Saison ebenfalls auf der Challenger-Tour. Den Auftakt bildete der Canberra Challenger, bei dem er die Qualifikation überstand, aber in der ersten Runde ausschied. Danach stand die Qualifikation der Australian Open auf dem Programm, in der Neumayer in der ersten Runde knapp unterlag und den Sprung ins Hauptfeld verpasste. Während er beim Soma Bay Challenger zwei Siege feierte und ins Viertelfinale einzog, musste er sich in Manama schon nach der ersten Runde verabschieden.
Joel Schwärzler
Joel Schwärzler startete den Jänner 2026 konsequent auf Challenger-Ebene und sammelte wichtige Matchpraxis für das neue Jahr. Beim ersten Nonthaburi Challenger in Thailand erreichte er das Halbfinale. Beim Nonthaburi II Challenger scheiterte er schon zu Beginn und er konnte seine guten Leistungen nicht bestätigen. In Soma Bay und Manama gewann er jeweils seine Auftaktspiele, verlor aber in Runde 2.
