Monthly Tennis Recap: ÖTV-Stars im Februar

Monthly Tennis Recap: ÖTV-Stars im Februar
Monthly Tennis Recap: ÖTV-Stars im FebruarYUTAKA / AFLO / Profimedia

Der Februar 2026 brachte für die österreichischen Tennisprofis neue Herausforderungen und wichtige Erfolge. Während Lilli Tagger beim WTA‑125 in Mumbai das Finale erreichte, überzeugte Sinja Kraus mit ihrem ersten Top‑100‑Sprung nach starken Leistungen in Prag und Oeiras. Auch auf der Challenger-Tour gab es Highlights: Sebastian Ofner sicherte sich den Titel in Saint‑Brieuc und Joel Schwärzler erreichte das Halbfinale in Lugano.

Lilli Tagger

Lilli Tagger setzte ihren starken Saisonstart auch im Februar 2026 eindrucksvoll fort. Sie trat beim WTA‑125‑Turnier in Mumbai an und zeigte dort ein herausragendes Turnier. Tagger musste sich erst im Finale der Thailänderin Mananchaya Sawangkaew 4:6, 3:6 geschlagen geben. Den restlichen Monat nutzte sie für Trainingszwecke, um sich für größere Aufgaben vorzubereiten.

 

 

Sinja Kraus

Sinja Kraus war zu Monatsbeginn beim WTA‑250‑Turnier in Ostrava im Hauptfeld vertreten, musste dort aber in der ersten Runde der topgesetzten Viktorija Golubic mit 4:6, 0:6 den Vortritt lassen. Kurz darauf zeigte Kraus beim ITF‑W75‑Turnier in Prag eine starke Leistung. Sie kämpfte sich bis ins Finale vor, doch verlor hier gegen Tereza Martincova mit 3:6, 4:6. 

Am Ende des Monats trat Kraus beim WTA‑125‑Turnier in Oeiras an. Dort gewann sie in Runde 1 gegen Caroline Werner und in Runde 2 gegen Iryna Shymanovich, ehe sie im Viertelfinale der topgesetzten Daria Snigur unterlag. Ihre konstante Leistung auf diesem Niveau sorgte dafür, dass sie erstmals in ihrer Karriere die Top‑100 der WTA‑Weltrangliste (Platz 99) knackte.

 

 

Julia Grabher

Julia Grabher kämpfte im Februar 2026 auf hartklassigen Events weiter um Stabilität. Den Auftakt bildete das WTA‑250‑Turnier in Ostrava, bei dem sie sich trotz engagierter Leistung bereits in der ersten Runde geschlagen geben musste. Anschließend trat sie bei den WTA‑Events in Doha und Dubai an, kam dort jedoch ebenfalls nicht über die ersten Qualifikationsrunden hinaus.

Sebastian Ofner

Sebastian Ofner nutzte den Februar 2026, um auf europäischen Challengern wichtige Matchpraxis zu sammeln. In Teneriffa und Lille kam er nach einem Auftaktsieg in die zweite Runde, musste sich dort jedoch geschlagen geben. Den Höhepunkt des Monats bildete sein Auftritt beim Challenger in Saint‑Brieuc. Dort spielte Ofner souverän auf, gewann all seine Spiele und holte sich den Titel. Mit dem Triumph sammelte er nicht nur wertvolle ATP-Punkte, sondern festigte auch seine Form für die kommenden Wochen.

 

 

Filip Misolic

Österreichs derzeit einziger Top‑100-Spieler, Filip Misolic, ist zu einer längeren Verletzungspause gezwungen. Nach seiner Aufgabe beim Challenger in Lille aufgrund starker Schmerzen im rechten Fuß zeigte eine MRT-Untersuchung eine Ruptur der Plantarfaszie.

 

 

Jurij Rodionov

Jurij Rodionov nahm nach seinen wichtigen Siegen im Davis-Cup Duell mit Japan nur am Challenger in Saint-Brieuc teil. Dort gewann er sein Auftaktspiel, musste sich aber in der zweiten Runde dem Franzosen Matteo Martineau geschlagen geben. 

Lukas Neumayer

Lukas Neumayer war im Februar 2026 auf der ITF-Tour in Portugal unterwegs, um Spielpraxis und Ranglistenpunkte zu sammeln. Beim M25 in Vale do Lobo gewann er zwei Spiele und erreichte das Viertelfinale. Dort musste sich der 23-jährige Salzburger dann Giles Hussey knapp mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. 

Joel Schwärzler

Joel Schwärzler setzte seine Saison im Februar 2026 auf der Challenger-Tour fort. Beim Lille Challenger gewann er die Auftaktrunde, musste sich jedoch in der zweiten Runde geschlagen geben. Besser lief es beim Challenger in Lugano, wo Schwärzler mit starken Leistungen bis ins Finale vorstieß.