Monthly Tennis Recap: Österreichs Tennisstars im März

Monthly Tennis Recap: Österreichs Tennisstars im März
Monthly Tennis Recap: Österreichs Tennisstars im MärzČTK / imago sportfotodienst / BEAUTIFUL SPORTS /Pajonk

Der März 2026 stand für Österreichs Tennisprofis ganz im Zeichen der großen Hartplatzturniere in den USA sowie zahlreicher Challenger-Events. Während einige Spieler:innen bei den prestigeträchtigen Events in Indian Wells und Miami antraten, versuchten andere auf der Challenger-Tour wichtige Ranglistenpunkte und Erfahrungen zu sammeln.

Lilli Tagger

Lilli Tagger war auch im März auf der großen WTA-Bühne vertreten. Die Tirolerin erhielt sowohl beim WTA-1000-Turnier in Indian Wells als auch in Miami eine Wildcard für das Hauptfeld. Sie erreichte bei beiden Turnieren die zweite Runde, musste sich dort aber Maria Sakkari und Ekaterina Alexandrowa geschlagen geben. Damit bestätigte Tagger einmal mehr, dass sie bereits in jungen Jahren regelmäßig auf höchstem Niveau mitspielen kann und zunehmend Teil der internationalen Turnierszene wird.

 

 

Sinja Kraus

Auch Sinja Kraus war im März ebenfalls auf der WTA-Tour im Einsatz. Die Wienerin kämpfte sich beim WTA-1000-Turnier in Miami erfolgreich durch die Qualifikation. Mit Siegen gegen Lola Radivojevic und Darja Semenistaja löste Kraus das Ticket für das Hauptfeld und traf dort auf die US-Amerikanerin Alycia Parks. Kraus musste sich knapp mit 5:7, 6:7 geschlagen geben, dennoch bestätigte der Qualifikationserfolg ihre aufsteigende Form.

Julia Grabher & Anastasia Potapova

Für Julia Grabher lief der März nicht nach Plan. Beim Challenger in Antalya schied sie in der zweiten Runde aus und musste danach aufgrund einer Wadenzerrung den restlichen Monat pausieren. 

Anastasia Potapova nahm im März ebenfalls nur an einem Turnier teil. In Indian Wells überstand sie die erste Runde mit einem Sieg gegen Marina Stakusic. Danach musste sie sich aber Jasmine Paolini geschlagen geben. 

Sebastian Ofner

Sebastian Ofner setzte seine Saison im März bei Challenger-Turnieren fort. In Thionville spielte der Steirer ein herausragendes Turnier und krönte seine Woche mit dem Turniersieg. Der Titelgewinn brachte ihm wichtige ATP-Punkte und bestätigte seine gute Form zu Beginn der Frühjahrssaison. Anschließend war Ofner auch bei den Challengern in Murcia und Alicante im Einsatz. Dort traf er erneut auf starke Konkurrenz und sammelte weitere Matches auf hohem Niveau. In Alicante musste er sich erst im Halbfinale Pablo Carreno Busta geschlagen geben.

 

 

Jurij Rodionov

Jurij Rodionov war ebenfalls auf der Challenger-Tour im Einsatz und versuchte dort wichtige Ranglistenpunkte zu sammeln. Der Niederösterreicher zeigte solide Leistungen, doch ihm gelang kein großer Ausreißer nach oben. Sein bestes Ergebnis erzielte er in Cherbourg. Dort verlor er erst im Halbfinale gegen Filippo Romano

Lukas Neumayer

Lukas Neumayer setzte im März seinen Weg über Challenger-Turniere fort. Der Salzburger nutzte mehrere internationale Turniere, um Spielpraxis zu sammeln. Insgesamt nahm er an drei Turnieren teil und diese zeigen alle ein Muster. Neumayer gewann immer seine ersten beiden Runden und musste sich immer im Viertelfinale geschlagen geben.

Joel Schwärzler

Joel Schwärzler sorgte im vergangenen Monat für eines der größten österreichischen Highlights auf der Challenger-Tour. Beim Challenger in Kigali zeigte der junge Vorarlberger eine beeindruckende Turnierwoche und spielte sich mit mehreren starken Leistungen bis ins Finale vor. Dort behielt Schwärzler ebenfalls die Nerven und sicherte sich schließlich den Turniersieg. Mit diesem Erfolg gewann der ÖTV-Youngster nicht nur wichtige ATP-Punkte, sondern setzte auch ein klares Ausrufezeichen auf internationaler Ebene.