Von den 55 UEFA-Ländern haben bislang nur Montenegro, San Marino und Andorra noch nie einen Teilnehmer in der Liga- oder Gruppenphase eines Europapokal-Wettbewerbs gestellt.
Inter d'Escaldes kann das nun ändern. "Das 2:2 im Hinspiel lässt uns von großen Dingen träumen", sagt Ortiz, ein Jugendfreund von Ex-Weltmeister Carles Puyol aus gemeinsamen Tagen beim FC Barcelona.
Inter geht mit einer illustren Truppe an den Start: Im Sturm spielt Maurizio Pochettino, Sohn von US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino.
Mittelfeldspieler Juan Cámara wiederum spielte einst für Barcelona 16 Minuten in der Champions League gegen Bayer Leverkusen und landete über Stationen in Polen, Rumänien und Aserbaidschan in Andorra. Neben ihm läuft Antonio Otegui auf, einst spanischer U-Nationalspieler.
Zuletzt zweimal in Folge Meister geworden
Inter war erst 2017 in Andorras erste Liga zurückgekehrt und wurde dort 2020, 2021, 2022, 2025 und 2026 Meister. In Europa wollte es aber nie klappen, auch wenn es im eigenen Stadion immer wieder Überraschungen wie das 2:1 gegen den Hibernian FC aus Schottland (2023) oder das 2:1 gegen FCSB Bukarest aus Rumänien (2025) gab. Noch so ein Sieg am Donnerstag (19 Uhr) im FAF Stadium, und Inter hat sein großes Ziel erreicht.
