17 Jahre, neun Monate und zehn Tage war der 2022 verstorbene frühere Stürmer alt, als er sein erstes Tor für die Norddeutschen erzielte – seinerzeit ebenfalls im DFB-Pokal.
Doch Louis Lemke unterbot den bisherigen Bestwert von Uwe Seeler nun deutlich: Als er in der 50. Minute am Montagabend in Verl zum 3:0-Endstand traf, war er gerade einmal 16 Jahre, zehn Monate und 17 Tage alt.
Damit setzt sich die Rekordjagd des Talents beim HSV fort: Als er am 33. Spieltag der Vorsaison gegen den SC Freiburg eingewechselt worden war, stieg er bereits zum bislang jüngsten Profi auf, der jemals für die Rothosen aufgelaufen war. Bestmarken, die schon jetzt auf eine vielversprechende Zukunft hindeuten.
Polzin plant mit Lemke
"Louis ist bereits seit Jahresbeginn bei uns im Training dabei", sagte HSV-Trainer Merlin Polzin nach dem Pokalerfolg. "Dann kommt eines zum anderen", erklärte der Coach: "Er bringt richtig gute Leistungen, und die erfahrenen Spieler merken, da ist nicht nur einer sehr talentiert, sondern gibt auch richtig Gas, arbeitet hart." Gut möglich also, dass Lemke seinem Klub in dieser Saison noch häufiger Freude bereitet.
