Johanna Hiemer, zuletzt im Weltcup deutlich verbessert, belegte bei starkem Schneefall in ihrem Heat Rang fünf und wurde mit 13,47 Sekunden Rückstand Gesamt-13., womit sie den Einzug unter die besten zwölf knapp verpasste. Die Bestzeit erzielte die Französin Emily Harrop.
Die Steirerin war zunächst gut ins Rennen gekommen und hielt Anschluss an die Spitze. In der Tragepassage verlor sie jedoch entscheidend Zeit: Zuerst hatte sie Schwierigkeiten beim Verstauen der Ski am Rucksack, anschließend stolperte sie zweimal auf den Stufen und fiel zurück.
Materialwechsel wird Verbnjak zum Verhängnis
Auch Paul Verbnjak blieb hinter den Erwartungen. Der 24-Jährige belegte in seinem Vorlauf den sechsten Platz, mehr als 20 Sekunden hinter dem spanischen Sieger Oriol Cardona Coll, der insgesamt die schnellste Zeit aufstellte. Probleme beim Materialwechsel sowie Schnee, der an den Fellen haften blieb, kosteten ihn früh wertvolle Sekunden. Nur zwei Athleten waren langsamer.
Beide hatten bereits im Vorfeld betont, dass der Sprint nicht ihre stärkste Disziplin sei. Dennoch war das frühe Ausscheiden enttäuschend. "Leider sind mir einige Missgeschicke passiert, die ich so noch nie erlebt habe. Es ist sehr bitter", sagte Hiemer im ORF-Interview.
Verbnjak sprach von einem "Tag zum Vergessen". Schon am Start habe er gemerkt, dass der Schnee stark an den Fellen klebe, wodurch er nie richtig ins Rennen gefunden habe. "Alles vermurkst, ewig schade", meinte er.
Nun gilt der Fokus der Mixed-Staffel: Man wolle den Sprint rasch abhaken und sich neu sammeln, so Verbnjak.
