Die 28 Jahre alte Rydzek, Schwester von Kombinierer Johannes Rydzek zog nach starken Leistungen in Prolog, Viertel- und Halbfinale in die Entscheidung der besten sechs Läuferinnen ein.
Dort lag sie bis zur Zielgeraden in Lauerstellung und holte sich vor der Olympiazweiten Maja Dahlqvist aus Schweden den zweiten Platz. Anfang März hatte Rydzek beim Weltcup-Finale in Lahti überraschend den ersten Sieg ihrer Laufbahn gefeiert.
Auch Krehl und Fink überzeugen
Bei strahlend blauem Himmel stießen auch Sofie Krehl (Oberstdorf) und Pia Fink (Bremelau) ins Viertelfinale der besten 30 vor, dort war für beide aber als jeweils Fünfte ihrer Sechsergruppe Schluss. In der Endabrechnung belegte Krehl somit den 22. Platz, Fink folgte auf Position 24.
Teamsprint-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler verpasste als 46. des Prologs dagegen den Einzug ins Viertelfinale. Hoffnungsträgerin Laura Gimmler, die in diesem Winter schon zweimal ein Sprint-Finale erreicht hatte, ist bei der Tour hingegen angeschlagen erst gar nicht am Start.
