Schwedischer Dreifacherfolg in Lake Placid: Dahlqvist krönt sich zur Sprint-Königin

Linn Svahn feiert ihren zweiten Sieg an diesem Wochenende in Lake Placid.
Linn Svahn feiert ihren zweiten Sieg an diesem Wochenende in Lake Placid.DUSTIN SATLOFF/BILDBYRĹN / Shutterstock Editorial / Profimedia

Maja Dahlqvist hat sich beim FIS Langlauf-Weltcup 2025/26 die kleine Kristallkugel im Sprint gesichert. Beim Saisonfinale im US-amerikanischen Lake Placid reichte ihr ein dritter Platz im Freistilrennen, um den Gesamtsieg perfekt zu machen. Den Tagessieg sicherte sich ihre Landsfrau Linn Svahn vor Jonna Sundling.

Für Svahn war es ein goldenes Wochenende im Bundesstaat New York: Nach ihrem Erfolg über 10 km Klassisch am Vortag triumphierte sie nun auch im Sprint. In einem packenden Finish setzte sie sich mit einer Zeit von 2:52,28 Minuten gegen Sundling durch und überquerte die Ziellinie mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,46 Sekunden. Dahlqvist machte das rein schwedische Podium nur eine Sekunde dahinter komplett.

Mit ihrer Platzierung vor der viertplatzierten Schwedin Johanna Hagström und der Schweizerin Nadine Fähndrich feierte Dahlqvist den dritten Sprint-Gesamtsieg ihrer Karriere. In der Endabrechnung liegt sie mit 814 Punkten vorne – 16 Zähler vor Hagström und 21 Punkte vor Fähndrich.

Diggins hatte Gesamtsieg bereits sicher

Die weiteren Plätze der Sprint-Wertung belegen Sundling und Svahn. Dahinter folgt die Deutsche Coletta Rydzek, die sich als starke Sechste im Finale von Lake Placid behauptete. In der Weltcup-Gesamtwertung belegt Dahlqvist zudem den dritten Rang hinter der zweitplatzierten Schwedin Moa Ilar.

Der Gesamtsieg stand indes schon fest: Die US-Amerikanerin Jessie Diggins hatte sich die Trophäe bereits Anfang der Woche vorzeitig gesichert. Den feierlichen Abschluss der Saison bildet am Sonntag, den 22. März, der 20-km-Massenstart.

Auch die schwedischen Herren hatten Grund zum Feiern: Anton Grahn sicherte sich im Sprintfinale den dritten Platz hinter dem italienischen Sieger Federico Pellegrino und dem Norweger Lars Heggen. Mit diesem Erfolg sprang Grahn zudem in die Top 10 der Sprint-Gesamtwertung.