Ronaldo sei "ein Spieler wie jeder andere: Wenn er Leistung bringt, spielt er - wenn nicht, spielt er nicht", sagte Jesus am Freitag und erläuterte: "Er hat einen anderen Status, weil seine Karriere anders verlaufen ist – er hat fünfmal den Ballon d'Or gewonnen. Aber spielt das bei meinen Entscheidungen eine Rolle? Nein."
Dort war Ronaldo mit Portugal im Achtelfinale am späteren Weltmeister Spanien (0:1) gescheitert. Danach hatte er seine Zukunft in der Seleção offen gelassen. "Es gibt keinen Grund, jetzt schon darüber nachzudenken", sagte er: "Wir werden sehen."
Jetzt steht fest: 233 Länderspiele mit 146 Toren sowie den Titeln bei der EM vor zehn Jahren und in der Nationenliga (2019, 2025) sind noch nicht genug. Dass es so kommen wird, hatte Coach Jesus bei seiner Vorstellung im Juli schon angedeutet: "Solange er spielt und in einer Verfassung ist, die eine Nominierung rechtfertigt, werde ich ihn berücksichtigen."
Portugals Kader für die Nations-League-Spiele gegen Wales, Norwegen und Dänemark ist gespickt mit Topspielern. Neben Vitinha und João Neves von Paris Saint-Germain, Bruno Fernandes (Manchester United), Bernardo Silva (Real Madrid) und dem früheren Münchner João Palhinha (Benfica) ist auch der Dortmunder Fábio Silva dabei.
