ICE Hockey League: KAC zündet Feuerwerk, Ljubljana schaltet Bozen aus

Ljubljana besiegt Bozen mit 4:1
Ljubljana besiegt Bozen mit 4:1Nik Moder / Sportida / Sipa Press / Profimedia

Olimpija Ljubljana steht im Semifinale der win2day ICE Hockey League. Die Drachen kämpften sich auch im fünften Viertelfinalspiel zu einem knappen Erfolg gegen Bozen. Der KAC zündete indes in seinem dritten Viertelfinalspiel ein Torfeuerwerk, bezwang Fehérvár AV19 mit 8:3.

Olimpija Ljubljana steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Halbfinale der win2day ICE Hockey League. Die Slowenen gewannen am Donnerstag ein hart umkämpftes Spiel mit 4:1 und besiegelten damit das erste Viertelfinal-Aus der Südtiroler seit 2022.

Die Slowenen starteten hungriger in die Begegnung. In der 13. Minute durften die Drachen dann auch über die Führung jubeln: Nach gutem Forecheck von Robert Sabolic bediente Alex Petan Marcel Mahkovec, der eiskalt zum 1:0 abzog.

Zum Matchcenter: HCB Südtirol - Olimpija Ljubljana

Im zweiten Abschnitt kam Bozen deutlich besser ins Spiel und kontrollierte über weite Strecken das Geschehen auf dem Eis. Ljubljana-Goalie Dustin Tokarski stellte aber seine Reaktionsstärke unter Beweis und hielt seine Weste auch im Mittelabschnitt sauber.

Im Schlussdrittel drückten die Südtiroler auf den Ausgleich und durften diesen auch durch einen Treffer von Cristiano Digiacinto bejubeln. Ljubljana blieb aber gefährlich, wartete auf seine Chancen und holte sich durch einen von Zach Boychuk abgeschlossenen Breakaway die Führung zurück.

Bozen setzte in den Schlussminuten noch alles auf eine Karte und musste noch zwei Empty-Net-Tore hinnehmen. Sowohl Mahkovec als auch Boychuk schnürten Doppelpacks.

 

 

Magischer Petersen führt furiosen KAC an

Fehérvár AV19 konnte dem KAC nur im ersten Drittel Paroli bieten. Das Spiel am Donnerstagabend hatte gerade erst begonnen, als Jan Mursak nach Assist von Nick Petersen bereits das 1:0 bejubeln durfte. Die Antwort der Ungarn kam allerdings prompt: Nach einem Fehler im Aufbau der Rotjacken bediente Darren Archibald Trevor Cheek, der in der dritten Minute zum 1:1 einschoss.

Das erste Drittel ging munter weiter: Nach einem sehenswerten Move von Nick Petersen netzte Simeon Schwinger in der sechsten Minute zum 2:1 ein, ehe Fehérvár fünf Minuten später in Person von Darren Archibald ausglich. Das letzte Wort in einem spektakulären Startdrittel war aber noch lange nicht gesprochen: Erst erzielte der KAC nach gutem Forecheck von Schwinger durch Jesper Jensen Aabo das 3:2 (Primary Assist: Petersen). Die roten Teufel aus Székesfehérvár hatten aber erneut – noch im ersten Abschnitt – die passende Antwort parat und glichen durch Janos Hari aus.

Zum Matchcenter: KAC - Fehérvár AV19

Auch der zweite Abschnitt ging torreich weiter. Noch beinahe programmgemäß legte zunächst Thimo Nickl das 4:3 vor – der Primary-Assist kam zum vierten Mal an diesem Abend von Petersen. Danach folgte aber erstmals nicht die Antwort der Gäste, sondern die erste Zwei-Tore-Führung, für die Mathias From verantwortlich zeichnete. Und die Rotjacken machten munter weiter: In der 30. Minute trat schließlich Nick Petersen auch als Torschütze in Erscheinung. Noch im Mitteldrittel erhöhte Daniel Obersteiner auf 7:3 für den KAC.

Im Schlussabschnitt wurde die Partie noch ruppiger. Der KAC ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Als Krönung des Abends erzielte Petersen – in doppelter Überzahl - schließlich sein zweites Tor beziehungsweise seinen sechsten Scorerpunkt und stellte damit einen neuen Playoff-Rekord auf.

Der EC-KAC reist somit mit einer 2:1-Serienführung am Samstag zum vierten Viertelfinalspiel nach Székesfehérvár.