Englische Woche bringt Bewegung an der Spitze
Der Monat begann mit einer intensiven englischen Woche. Der HC Hard setzte mit einem 26:26 gegen die HSG Graz zunächst ein Zeichen und übernahm vorübergehend die Tabellenführung. In einer hart umkämpften Partie hatten die Vorarlberger lange Vorteile, doch Graz blieb bis zum Schluss dran und nahm einen wichtigen Punkt aus Hard mit.
Nur einen Tag später zeigte sich erneut, wie eng das Feld beisammenliegt. Tabellenführer SC Ferlach musste zuhause gegen Handball Tirol eine 29:31-Niederlage hinnehmen und verlor damit an Vorsprung an der Spitze. Die Tiroler bestätigten damit ihre starke Form. Auch die BT Füchse setzten ihren Aufwärtstrend fort und feierten mit einem 32:28 gegen Bregenz Handball bereits den dritten Sieg in Serie.
Für eine der größten Überraschungen der Runde sorgte der UHC Hollabrunn im Niederösterreich-Derby. Gegen den amtierenden Meister UHK Krems gelang ein dramatischer 30:29-Heimsieg, bei dem der entscheidende Treffer erst in letzter Sekunde fiel. Ebenfalls knapp verlief das Duell in Linz: Die Fivers Margareten setzten sich dort mit 33:32 gegen den HC Linz durch und holte wichtige Punkte im Rennen um die Viertelfinalplätze.
Derbysiege und Serien verändern die Tabelle
Die darauffolgende Runde brachte erneut Bewegung in der Tabelle. Hard gewann das traditionsreiche Ländle-Derby bei Bregenz Handball mit 35:30 und übernahm damit die alleinige Tabellenführung. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit drehten die Vorarlberger in der zweiten Hälfte auf und entschieden das Prestigeduell klar für sich.
Auch Linz meldete sich mit einem deutlichen 33:26-Heimsieg gegen Hollabrunn zurück und blieb damit erster Verfolger. Gleichzeitig setzte Handball Tirol seine starke Phase fort und gewann ein torreiches Duell gegen Meister Krems mit 37:35.
In Graz musste hingegen der SC Ferlach den nächsten Rückschlag hinnehmen. Die Steirer gewannen das Süd-Derby mit 32:29 und fügten den Kärntnern bereits die vierte Niederlage in Serie zu. Parallel bestätigten die Fivers ihren Aufwärtstrend mit einem klaren 36:28 gegen die HSG Bärnbach/Köflach.
Kurz darauf sorgten die Jags Vöslau für einen historischen Moment: Mit einem 30:26-Auswärtssieg bei Hard übernahmen sie erstmals seit ihrem Aufstieg die Tabellenführung in der HLA Meisterliga. Die Niederösterreicher zeigten in der zweiten Hälfte eine starke Leistung und setzten sich schließlich verdient durch.
Neue Spitzenreiter und überraschende Ergebnisse
Doch auch diese Führung sollte nicht lange Bestand haben. Nur einen Tag später kehrte der HC Linz mit einem 25:19-Auswärtssieg bei Bärnbach/Köflach wieder an die Tabellenspitze zurück. Gleichzeitig meldete sich auch Ferlach mit einem knappen 26:25-Heimsieg gegen Bregenz wieder zurück, während Hollabrunn mit einem 32:28 gegen Tirol seine Heimstärke bestätigte.
Die BT Füchse blieben ebenfalls auf Kurs und setzten sich mit 32:30 gegen die Fivers durch. Damit verdichtete sich die Tabelle weiter, während mehrere Teams im Kampf um die PlayOff-Plätze wichtige Punkte sammelten.
Krimis und Serien zum Monatsende
Auch gegen Ende des Monats blieb die Spannung hoch. Krems gelang mit einem 35:28-Erfolg in Bregenz der erste Auswärtssieg der Saison und damit ein wichtiger Befreiungsschlag. Gleichzeitig entschied die HSG Graz einen dramatischen Krimi gegen Handball Tirol mit 29:28 für sich und hielt damit den Traum vom Viertelfinale am Leben.
Hard setzte sich zudem mit 28:26 bei den Fivers durch und sammelte wichtige Punkte im engen Tabellenrennen. Besonders stark präsentierten sich weiterhin die Vöslauer, die mit einem 29:21 gegen Ferlach bereits den fünften Sieg in Serie feierten.
Auch Hollabrunn sorgte erneut für Schlagzeilen. Der Aufsteiger blieb zuhause ungeschlagen und setzte sich in einem spektakulären Duell mit 36:35 gegen Bärnbach/Köflach durch. Die BT Füchse verhinderten zudem mit einem 31:27-Auswärtssieg beim HC Linz das vorzeitige Viertelfinalticket der Oberösterreicher.

Ein Monat voller Wendungen
Der März zeigte einmal mehr, wie ausgeglichen die HLA Meisterliga in dieser Saison ist. Die Tabellenführung wechselte mehrfach, mehrere Teams feierten beeindruckende Serien, während andere immer wieder Rückschläge hinnehmen mussten. Zwischen Spitzengruppe und Tabellenmittelfeld blieb der Abstand minimal, sodass beinahe jedes Duell direkte Auswirkungen auf das Rennen um die Viertelfinalplätze hatte.
Damit geht die Liga mit maximaler Spannung in die entscheidende Phase der Saison und vieles deutet darauf hin, dass auch in den letzten drei Runden des Grunddurchgangs jede Partie neue Wendungen im Kampf um die PlayOff-Tickets bringen wird. Für die einzelnen Klubs bringt das nervliche Zerreißproben, für die Handballfans Spannung und Drama pur!
