Flensburg (39:11), das im Titelrennen dem Spitzenreiter SC Magdeburg durch die vierte Niederlage eine Steilvorlage zur Vorentscheidung gab, muss nun auch um den zweiten Platz bangen - dieser berechtigt in jedem Fall zur Teilnahme an der Königsklasse. Diese wird zur kommenden Spielzeit von 16 auf 24 Mannschaften erweitert. Erwartet wird, dass die Handball Bundesliga (HBL) dann einen dritten Fixplatz erhält.
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"Für mich ist es das größte Spiel, das es im Handball gibt", hatte Kiels Geschäftsführer Viktor Szilagyi im Vorfeld gesagt. Und die Spieler des THW um Nationaltorhüter Andreas Wolff starteten mit voller Entschlossenheit. Die SG-Keeper wehrten im ersten Durchgang gerade einmal fünf Würfe ab, Kiel konnte im weiteren Verlauf vom komfortablen Polster zehren.
Überragender Möller reicht Flensburg nicht
Sagenhafte 14 Tore von Rückraumstar Lasse Möller brachten der SG wenig, aufseiten der Kieler erzielten fünf Spieler mindestens fünf Tore, darunter Vize-Europameister Lukas Zerbe (6).
Im Tabellenkeller sendete die HSG Wetzlar ein Lebenszeichen. Das bisherige Schlusslicht siegte beim ebenfalls abstiegsbedrohten TSV GWD Minden 33:31 (11:15). Die Hessen stehen zwar weiter auf einem Abstiegslatz, verkürzten den Rückstand auf Minden und das rettende Ufer aber auf zwei Punkte.
