Die besten Werfer des Spiels waren die dänischen Welt- und Europameister Mathias Gidsel und Lasse Andersson mit jeweils sechs Treffern. Der überragende Mann des Spiels war aber Torhüter Lasse Ludwig, der unlängst sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gegeben hatte und mit 19 Paraden das Gesicht einer starken Berliner Deckung war.
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Meister Berlin, der in der Tabelle auf dem dritten Platz liegt, verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter Magdeburg zunächst auf sechs Punkte. Der Champions-League-Sieger kann aber am Abend (18.00 Uhr/Dyn) mit einem Sieg bei Frisch Auf Göppingen den alten Vorsprung wieder herstellen.
Berlin dominierte das Spiel von Beginn an, schon zur Pause lagen die Füchse mit zehn Toren Vorsprung klar auf Siegkurs. Nach der Pause wuchs der Vorsprung auch nach einigen personellen Wechseln weiter an, das Team tat im engen Rennen um die Champions-League-Plätze damit auch etwas für das Torverhältnis.
Magdeburg mit Arbeitssieg
Der SC Magdeburg hat seine Meisterambitionen in der Handball-Bundesliga in einem komplizierten Auswärtsspiel untermauert. Der Champions-League-Sieger gewann beim formstarken Team von Frisch Auf Göppingen nach einem Kraftakt und einer Glanzleistung von Nationalspieler Lukas Mertens 27:23 (13:14) und behauptete mit nun 50:4 Zählern den komfortablen Vorsprung vor seinen Verfolgern SG Flensburg Handewitt (43:11) und Titelverteidiger Füchse Berlin (42:12).
Zum Match-Center: Göppingen vs. Magdeburg
Mertens mit neun Treffern sowie Torwart Sergey Hernandez (10 Paraden) waren am Ostersonntag die Sieggaranten der Gäste. Göppingen profitierte lange von einer kompakten Deckung und Torwart Kristian Saeveras, der allein in der ersten Hälfte sieben seiner am Ende zehn Paraden zeigte. Für die Gastgeber, die mit dem Selbstvertrauen von vier Siegen in Serie in die Partie gegangen waren, trafen Marcel Schiller und Erik Persson (je 5) am häufigsten.
Ligaprimus Magdeburg, der in der Vorwoche durch seinen 35:33-Sieg gegen die Berliner einen riesigen Schritt in Richtung der vierten Meisterschaft gegangen war, hatte sich in der ersten Hälfte extrem schwer getan und hatte zeitweise mit drei Treffern zurück gelegen. Erst in einem umkämpften zweiten Durchgang setzte sich die individuelle defensive Klasse der Magdeburger durch. Das 26:23 (58.) brach die Gegenwehr Göppingens.
