Der dänische Europameister Lasse Möller war am Dienstag mit zehn Toren bester Werfer der Mannschaft von Trainer Ales Pajovic. Für die Niedersachsen, die das erste internationale Final Four ihrer Vereinsgeschichte verpassten, traf Leif Tissier ebenfalls zehnmal.
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Die Gastgeber starteten stark und lagen in der ersten Halbzeit fast durchgängig in Führung. Flensburg musste früh die Rote Karte gegen den Slowenen Domen Novak verkraften (10.). Der zwischenzeitliche Drei-Tore-Vorsprung schmolz aber dahin, zur Pause lagen die Gäste mit 22:20 vorne. Im zweiten Durchgang setzte sich Flensburg immer weiter ab. Am Ende konnte Hannover mit dem Tempo nicht mehr mithalten.
Kiel und Melsungen wollen folgen
Am späteren Abend spielen auch Rekordmeister THW Kiel gegen den kroatischen Vizemeister RK Nexe Nasice und die MT Melsungen beim portugiesischen Rekordchampion FC Porto (jeweils 20.45 Uhr) um den Sprung unter die besten vier.
Die European League ist seit Jahren eine deutsche Angelegenheit. Seit 2004 kam der Sieger nur zweimal nicht aus der Bundesliga, zuletzt triumphierte Flensburg zwei Jahre in Folge. Kiel und der SC Magdeburg sind mit vier Titeln Rekordsieger.
