ÖHB-Damen springen mit Kantersieg auf EM-Zug auf

Österreichs Handballerinnen fahren zur EM 2026
Österreichs Handballerinnen fahren zur EM 2026GEORG HOCHMUTH / APA-PictureDesk / APA-PictureDesk via AFP / Profimedia

Österreichs Handballerinnen haben sich mit einem klaren Sieg für die EM 2026 qualifiziert. Das Team von Trainerin Monique Tijsterman gewann in Linz gegen Griechenland deutlich mit 38:16 und fixierte damit Rang zwei in Gruppe 6.

Österreichs Handballerinnen legten von Beginn an den Grundstein für den Erfolg. Ein 7:0-Lauf zu Beginn brachte rasch klare Verhältnisse, während Griechenland erst nach zehn Minuten erstmals traf. Die Gastgeberinnen überzeugten mit effizientem Abschluss und einer stabilen Defensive.

Zum Matchcenter: Österreich - Griechenland

Auch im weiteren Verlauf blieb Österreich überlegen, nutzte die Chancen konsequent und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Bereits zur Pause war die Partie mit 22:6 entschieden. In der zweiten Hälfte wurde verstärkt rotiert, ohne dass der Spielfluss darunter litt.

"Ich glaube, wir haben es noch gar nicht wirklich realisiert. Wir sind super, super stolz", sagte Ines Ivancok-Soltic nach dem Spiel.

 

 

Konstante Entwicklung des Teams

Spanien blieb in der Österreich-Gruppe makellos, sicherte sich souverän den Gruppensieg. Hinter den fix Qualifizierten Spanierinnen und Österreicherinnen, erreichte auch Griechenland als einer der vier besten Gruppendritten die Endrunde. Für Österreich ist es die vierte Endrundenteilnahme in Serie und die zehnte insgesamt. Erstmals seit 2008 gelang die Qualifikation wieder ohne fremde Hilfe.

ÖHB-Temachefin Monique Tijsterman zeigte sich zufrieden: "Natürlich sind wir zufrieden. Der Anfang war wirklich, wirklich gut." Auch Sportdirektor Patrick Fölser betonte die Entwicklung der Mannschaft und blickte optimistisch auf die kommenden Aufgaben.