Auch Bundestrainer Alfred Gislason war erleichtert. Sein Team hat das ausgerufene Ziel Halbfinale in der Hauptrunden-"Todesgruppe", wo neben den Franzosen auch Weltmeister Dänemark, Norwegen, Spanien und Portugal die DHB-Gegner waren, erreicht. "Jetzt ist unser Ziel, in das Finale zu kommen. Dafür müssen wir in zwei Tagen genauso spielen wie heute", sagte der DHB-Coach nach der Offensiv-Gala seines Teams.
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Wiederholung von 2016?
Jannik Kohlbacher, einer von drei verbliebenen 2016er-Europameistern im Kader, musste mit Blick auf das Halbfinale am Freitag an den Coup von Krakau zurückdenken. "Es wurde ja im Vorfeld schon ein bisschen angepriesen, dass es jetzt zehn Jahre her ist. Es wäre doch schön, es zu wiederholen", sagte der Kreisläufer der Rhein-Neckar Löwen. Die Formel dafür? "Ganz einfach: zweimal gewinnen."
Deutschland hat bislang zweimal Gold bei einer Europameisterschaft geholt, vor 2016 hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auch 2004 in Slowenien triumphiert. Dazu gab es je einmal Silber (2002) und Bronze (1998). Ob nun Gold das Ziel sei? "Aber hallo", sagte Linksaußen Lukas Mertens: "Wenn man im Halbfinale steht, willst du auch ins Finale. Ich hoffe, dass wir alle Kräfte jetzt zusammensammeln und dann am Freitag wirklich alles raushauen, was geht."
