Handball-EM: Portugal lässt Nordmazedonien-Traum platzen – Auch Färöer ausgeschieden

Aktualisiert
Zu selten konnten die Färinger ihre Gegner stoppen.
Zu selten konnten die Färinger ihre Gegner stoppen.ČTK / NTB Scanpix / Erik Flaaris Johansen

Durch den Sieg von Portugal gegen Dänemark ist Nordmazedonien aus der Handball-EM ausgeschieden. Nach dem 24:23 (13:9) gegen Rumänien hatte man zuvor noch leise auf den Einzug in die Hauptrunde gehofft.

In der Gruppe D verpassten die Färöer den erstmaligen Einzug in die Hauptrunde. Die Färinger unterlagen in Oslo trotz lautstarker Unterstützung Slowenien mit 27:30 (15:16) und mussten damit doch noch die Schweiz auf den zweiten Platz vorbeiziehen lassen.

Zum Match-Center: Slowenien vs. Färöer

Die Mannschaft von Trainer Andy Schmid hatte sich zuvor deutlich mit 43:26 (22:16) gegen Montenegro durchgesetzt und mit dem Kantersieg dafür gesorgt, dass das Team des kleinen Atlantik-Archipels um den Kieler Rückraumstar Elias Ellefsen a Skipagötu zum Abschluss gegen die bereits qualifizierten Slowenen nicht verlieren durfte.

Italien trotz Sieg ausgeschieden

Derweil feierte Bob Hanning mit der italienischen Nationalmannschaft ein versöhnliches EM-Ende. Nach den Niederlagen gegen Island und Ungarn gewann die Mannschaft des deutschen Trainers im letzten Gruppenspiel 29:28 (15:13) gegen Polen – der erste Sieg Italiens bei einer Europameisterschaft seit 1998. Der Einzug in die Hauptrunde war aber bereits vor der Begegnung nicht mehr möglich. Den Gruppensieg sicherte sich hier die Isländer durch ein 24:23 (14:14) gegen Ungarn.