Die Chancen auf die nächste Runde stehen für Nordmazedonien (Torverhältnis: -11) aber trotz des ersten Sieges schlecht: Nur bei einer hohen Niederlage von Portugal (+6) gegen den Weltmeister und Olympiasieger Dänemark am Abend (20.30 Uhr) würden sie doch noch in die Hauptrunde einziehen und als vierter deutscher Gegner neben den Dänen, Titelverteidiger Frankreich und Norwegen feststehen.
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Auch die Schweiz hat mit einem Kantersieg ihren Traum vom Einzug in die Hauptrunde am Leben erhalten. Die Mannschaft von Trainer Andy Schmid setzte sich in Oslo deutlich mit 43:26 (22:16) gegen Montenegro durch und erhöhte so im Kampf um die nächste Runde den Druck auf die Färöer.
Vor dem Duell der Färinger gegen Slowenien (20.30 Uhr) liegen auch hier beide Nationen mit drei Punkten gleichauf. Sollte das Team des kleinen Atlantik-Archipels um den Kieler Rückraumstar Elias Ellefsen a Skipagötu gegen die bereits qualifizierten Slowenen verlieren, wären die Schweizer weiter.
Italien trotz Sieg ausgeschieden
Derweil feierte Bob Hanning mit der italienischen Nationalmannschaft ein versöhnliches EM-Ende. Nach den Niederlagen gegen Island und Ungarn gewann die Mannschaft des deutschen Trainers im letzten Gruppenspiel 29:28 (15:13) gegen Polen – der erste Sieg Italiens bei einer Europameisterschaft seit 1998. Der Einzug in die Hauptrunde war aber bereits vor der Begegnung nicht mehr möglich.
