DHB-Team will vor Duell gegen Norwegen nicht rechnen: "Alles selbst in der Hand"

Lukas Zerbe hatte nach dem Sieg gegen Portugal Grund zum Jubeln.
Lukas Zerbe hatte nach dem Sieg gegen Portugal Grund zum Jubeln.Foto von SEBASTIAN ELIAS UTH / RITZAU SCANPIX / RITZAU SCANPIX VIA AFP

Auf große Rechnerei haben Deutschlands Handballer keine Lust vor dem zweiten Hauptrundenspiel gegen Norwegen. "Die Rechnung kann relativ einfach sein. Wenn wir alles gewinnen, haben wir alles selbst in der Hand", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton auf der Pressekonferenz am Freitag im deutschen Teamquartier im dänischen Silkeborg: "Wir tun gut dran, uns auf Norwegen zu konzentrieren." Der volle Fokus liege "ganz" auf der Partie am Samstag (20.30 Uhr/ZDF und in der Flashscore-Audioreportage).

In Todesgruppe I liegt Deutschland vor dem zweiten Spieltag als einziges Team mit 4:0 Punkten an der Spitze. Norwegen steht wie Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich und Portugal bei 2:2 Zählern. Spanien hat als einziges Team noch keinen Punkt. Nur die besten zwei Mannschaften erreichen das Halbfinale. "Es gibt noch so viele Szenarien, dass von sechs Mannschaften theoretisch alle noch was erreichen können. Deswegen haben wir uns noch nicht mit den Konstellationen beschäftigt", so Chatton.

Norwegen befindet sich nach den enttäuschenden Plätzen neun bei der letzten EM und zehn bei der WM im Vorjahr wieder im Aufwind. Und so gab Linksaußen Rune Dahmke für die Partie gegen die flinken Skandinavier, die Spanien am Donnerstagabend mit 35:34 besiegten, eine klare Marschroute vor: "Es wird wichtig sein, relativ hart und gut in die Partie zu starten, um den Norwegern auch ein bisschen Wind aus den Segeln zu nehmen."

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