Heutige Highlights
BEENDET: Aryna Sablenka vs. Elina Svitolina 6:2, 6:3 | Damen-Halbfinale Australian Open
BEENDET: Jessica Pegula vs. Elena Rybakina 3:6, 6:7(7) | Damen-Halbfinale Australian Open
Tennis-Tracker LIVE
14:27 Uhr - In aller Seelenruhe bereite sich derweil Alexander Zverev auf das große Halbfinale in der Nacht zum Freitag vor – und gab frentischen Kindern geduldig Autogramme. Generell wirkt der Hamburger deutlich entspannter, als man das von anderen Grand Slams kannte.
Ein Zeichen, dass Zverev auch mental gereift ist? Er habe zudem gezielt an seiner Aggresivität gearbeitet, was sich in den hervorragenden Leistungen der letzten Tage widerspiegelt. "Wenn das für mich aufgeht, wird sich auch der Erfolg einstellen", so Zverev auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Alcaraz.
13:13 Uhr - "Ich kann viel Positives aus dem Spiel nehmen, jetzt brauche ich etwas Ruhe", sagte Rybakina nach der Partie. Nun fordert sie Sabalenka am Samstag zur Neuauflage des Finals 2023.
"Es war ein enges Match, am Ende hat sie dann einfach besser gespielt. Ich hoffe, dieses Mal kann ich besser aufschlagen", so die Ukrainerin über jenes verlorene Endspiel in drei Sätzen. Als Vorbereitung wolle sie "etwas anders machen" als das letzte Mal: "Vielleicht ein bisschen Shopen oder so."
13:07 Uhr - MATCHGEWINN RYBAKINA - Im Tiebreak zeigen beide Spielerinnen Nerven und begehen mehrere Fehler. Pegula hat am Ende zwei Satzbälle, doch genau im richtigen Moment findet Rybakina ihre Courage wieder, geht voll ins Risiko und wird am Ende mit dem Finale belohnt.
12:54 Uhr - Rybakina hat zunächst die direkte Antwort: Nach einem Netzroller bei 15:15 dominiert sie die Rallye und schnappt sich dank eines starken Richtungswechsels über die Rückhand zwei weitere Breakbälle. Den Ersten nutzt sie, nachdem Pegula unter Druck zu weit schlägt. Im Anschluss zeigt die 26-Jährige erneut eine zittrige Hand, Pegula greift vor allem über den zweiten Aufschlag aggressiv and und holt sich abermals das Re-Break zum 6:6: Tiebreak!
12:44 Uhr - Jetzt bekommen wir hier vielleicht doch noch ein Spiel: Bei 5:3 hat Rybakina dreimal Break- und Matchball zum souveränen Zweisatzsieg. Mit letzter Kraft befreit sich Pegula aus der Situation und hat beim Service der Ukrainerin dann auf einmal 0:30. Mit einem Service-Winner und einem Ass scheint Rybakina dann wieder auf dem Weg zurück zu sein, doch ein Schlag in die Mitte des Netzes und eine viel zu weite Vorhand bescheren Pegula das Break zum 5:5 - alles wieder in der Reihe im zweiten Satz!
12:11 Uhr - Rybakina hat weiterhin alle Antworten auf das Spiel der Gegnerin: Bei Aufschlag Pegula und 30:30 spielt die US-Amerikanerin, die bereits zuvor intensiv mit ihrem Coach über die längeren Rallyes diskutiert hatte, einen starken Angriffsball über die Rückhandoc. Doch die Ukrainerin kontert gekonnt, ebenfalls über die Rückhand.
Den ersten Breakball des Satzes nutzt sie dann mit einem krachenden Return-Winner über die Vorhand: 2:1 und Vorteil im zweiten Satz!
12:00 Uhr - SATZGEWINN RYBAKINA - Das war ein dominanter Auftritt der Finalstin von 2023! Elena Rybakina hat ihrer Gegnerin keinen einzigen Breakball ermöglicht und setzt sich im ersten Set völlig verdient mit 6:3 durch. Jessica Pegula bekommt guten Zuspruch aus der Box und wird vor allem für ihren 2. Aufschlag gelobt, alles in allem ist die US-Amerikanerin bislang aber chancenlos. Eine Leistungssteigerung ist dringend notwendig.
11:41 Uhr - Pegula solle beim 1. Aufschlag von Rybakina nicht zu früh zum Ball gehen, erklärt ihr Trainer Mark Knowles und sich stattdessen stärker auf die Winkel fokussieren. Ob ihr die Tipps helfen werden? Zumindest ist es der Amerikanerin gelungen, ihren ersten Punktzu gewinnen, es steht 1:3 im ersten Satz.
11:31 Uhr - Missglückter Start für Pegula. Die US-Amerikanerin hat noch überhaupt nicht ins Spiel gefunden, findet kein Gegenmittel gegen die seelenruhig wirkende Ryabkina. Nach wenigen Minuten liegt sie mit einem Break Vosprung 2:0 in Führung.
11:22 Uhr - MATCHBEGINN - Jessica Pegula und Elena Rybakina betreten den Centre Court, in Kürze beginnt das zweite Damen-Halbfinale der Australian Open. Die US-Amerikanerin hat im Viertelfinale Amanda Anisimova aus dem Weg geräumt (6:2, 7:6) und damit zum ersten Mal außerhalb der US Open ein Grand-Slam-Halbfinale erreicht. Die Kasachin dominierte in der Vorrunde Iga Swiatek dank ihres starken Aufschlags (7:5, 6:1).
11:01 Uhr - MATCHGEWINN SABALENKA - Sie hat es geschafft! Zwar verzieht Aryna Sabalenka einer ihrer letzten Schläge völlig, der gelbe Ball flitzt auf die Zuschauerränge – doch das war natürlich nur ein einmaliger Ausrutscher. Mit einem 6:2, 6:3-Erfolg zieht sie zum vierten Mal hintereinander ins Endspiel der Australian Open ein.
Elina Svitolina war hier über weite Strecken des Spiels völlig chancenlos. Einen Handshake zwischen der Belarussin und der Ukrainer gibt es nicht, aber das war bereits zu erwarten.
Sabalenka hat in Melbourne weiterhin keinen Satz abgeben: "Ehrlich, das kann ich nicht glauben. Aber der Job ist nicht erledigt. Ich bin sehr glücklich über den Sieg." Svitolina habe die gesamte Woche über "fantastisches Tennis" gespielt. Sie habe sich vorgenommen, "von Anfang an hohen Druck" zu erzeugen. ZUM SPIELBERICHT
10:57 Uhr - Bei Svitolina keimt Hoffnung auf, die Ukrainerin hält ihre Chance aufs Finale vorerst am Leben und verkürzt auf 3:5. Allerdings kann Sabalenka nun bei eigenem Aufschlag alles klar machen. Das will sich die 27-Jährige natürlich auf keinen Fall entgehen lassen.
10:49 Uhr - Vier Games in Folge gewonnen! Sabalenka diktiert nun wieder das Geschehen und begeistert durch Tennis auf hohem Niveau. Auch in den längeren Rallys zeigt sie ihr Können. Das nächste Break für die Weltranglisten, eine 6:2, 4:2-Führung – das Finale befindet sich in greifbarer Nähe.
10:32 Uhr - Elina Svitolina freut sich über einen perfekten Start in den zweiten Satz. Der Ukrainerin gelingt das erste Break – weil Sabalenka die Vorhand ins Aus setzt. Anschließend wirft sie einen wütenden Blick in die eigenen Box und streckt ironisch den Daumen nach oben.
10:28 Uhr - SATZGEWINN SABALENKA - Die Favoritin schnappt sich den ersten Durchgang! Aryna Sabalenka begeistert das Publikum in der Rod Laver Arena mit einer sehr soliden Performance. 58 Prozent der Punkte gehörten der zweifachen Turniersiegerin, besonders beeindruckend ist ihre Statistik nach dem 2. Aufschlag (sechs von acht möglichen Punkten gewonnen).
10:17 Uhr - Vor den Augen ihres Ehemannes Gael Monfils vekürzt Svitolina mit seinem sehenswerten auf 2:4. Ein kleiner Hoffnugsschimmer. Nette Statistik am Rande: Die Ukrainer hat im Laufe ihrer Karriere bereits siebenmal gegen eine Weltranglistenerste gewonnen.
10:13 Uhr - 14:4 Winner und eine teils sensationelle Vorhand: Sabalenka dominiert ihre Gegnerin fast nach Belieben. Nach nur einer halben Stunde liegt sie mit 4:1 in Führung – und sie hat sogar den nächsten Breakball. Doch Svitolina bleibt vorerst ruhig und verhindert den nächsten Game-Verlust.
09:24 Uhr - MATCHBEGINN/ÜBERSICHT - In wenigen Minuten startet das erste Match des Tages. Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka fordert Elina Svitolina. Überraschenderweise ist es der Ukrainerin im Viertelfinale gelungen, Coco Gauff nach allen Regeln der Kunst vom Platz zu fegen (6:1, 6:2). Allerdings hat sie nur eines der bisherigen sechs Duelle mit Sabalenka für sich entschieden.
Die Belarussin präsentiert sich in Melbourne wieder einmal in absoluter Top-Form. Im bisherigen Turnierverlauf musste sie keinen einzigen Satz abgeben, zuletzt zeigte sie der 18-jährigen Senkrechtstarterin Iva Jovic die Grenzen auf (6:3, 6:0).
Nun hat Sabalenka die historische Gelegenheit, zum vierten Mal in Folge das Endspiel der Australian Open zu erreichen. In der Open Era ist das bislang nur zwei anderen Damen (bei den Herren noch überhaupt niemand) gelungen: Evonne Goolagong (1971-1976) und Martina Hingis (1997-2002) haben das Finale sogar sechsmal hintereinander erreicht.
Im zweiten Halbfinale trifft Jessica Pegula auf Elena Rybakina. Zuletzt ist es der US-Amerikanerin gelungen, zwei ihrer Landsfrauen zu schlagen. Im Achtelfinale sorgte sie für das Ausscheiden von Titelverteidigerin Madison Keys, anschließend schlug sie Amanda Anisimova.
Rybakina sorgte kürzlich mit einem Erfolg über Iga Swiatek für Aufsehen – zweifelsohne ist die Kasachin heiß auf ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach Wimbledon 2022.
Brisant: Sollte sich die 26-Jährige gegen Pegula durchsetzen und wird Sabalenka gegen Svitolina ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zur Neuauflage des Finales von 2023.
