ADMIRAL Bundesliga: Serien, Druck und Schlüsselspiele in Runde 24

Intensiv und temporeich: Am Sonntag trifft der LASK auf den SK Rapid.
Intensiv und temporeich: Am Sonntag trifft der LASK auf den SK Rapid.Severin Aichbauer / APA-PictureDesk / APA-PictureDesk via AFP / Profimedia

Die ersten Spiele nach der Punkteteilung haben gezeigt, wie eng es weiterhin zugeht. Nun beginnt die Phase, in der Serien halten – oder reißen. Die 24. Runde der ADMIRAL Bundesliga bringt neue Dynamik in Meister- und Qualifikationsgruppe.

 

24. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga
24. Spieltag der ADMIRAL BundesligaFlashscore

 

Topspiel in Graz

Sturm Graz – Red Bull Salzburg | Freitag, 20. März, 19:30 Uhr | Merkur Arena

Der SK Sturm hat sich zuletzt als echter Stolperstein für den FC Red Bull Salzburg etabliert. Vier Duelle in Folge ohne Niederlage sprechen eine klare Sprache. Auch vor eigenem Publikum konnten die Grazer den einstigen Serienmeister bereits mehrfach ärgern.

Im Fokus steht dabei einmal mehr Otar Kiteishvili, der vor seinem 200. Bundesliga-Spiel steht und gegen Salzburg besonders gerne trifft. Auf der Gegenseite sucht Salzburg nach der richtigen Antwort auf die aktuelle Schwächephase. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie gegen den SK Rapid ist eine Reaktion gefragt.

 

 

Altach will hoch hinaus

Wolfsberger AC – SCR Altach | Samstag, 21. März, 17:00 Uhr | Lavanttal-Arena

Altach hat sich in den vergangenen Duellen klar im Vorteil gezeigt und auch in dieser Saison mit seiner Offensive überzeugt. Die Vorarlberger treten selbstbewusst auf und wollen sich an der Spitze der Qualifikationsgruppe festsetzen.

Beim Wolfsberger AC brennt nach der Niederlage gegen den GAK der Hut. Gleichzeitig bleibt die Defensive – vor allem in der Schlussphase – eine Schwachstelle, die gegen die effizienten Altacher entscheidend werden könnte.

 

H2H Wolfsberger AC - Altach
H2H Wolfsberger AC - AltachFlashscore

 

Ried nach Cup-Aus heiß auf Punkte

Blau-Weiß Linz – SV Ried | Samstag, 21. März, 17:00 Uhr | Hofmann Personal Stadion

Die SV Ried kann gegen Blau-Weiß Linz eine makellose Saisonbilanz vorweisen und hat beide bisherigen Duelle für sich entschieden. Besonders bei Standardsituationen sind die Innviertler brandgefährlich. Nach dem Cup-Aus gegen den Stadtrivalen der Blau-Weißen sind die Wikinger heiß auf einen Sieg.

Die Linzer hingegen tun sich schwer, Stabilität in ihre Leistungen zu bringen. Gerade in der Defensive zeigten sie sich zuletzt anfällig. Gegen die standardstarken Rieder ist daher eine deutlich konzentriertere Vorstellung nötig.

 

 

Ausgeglichener Fight

WSG Tirol – Grazer AK | Samstag, 21. März, 17:00 Uhr | Tivoli Stadion Tirol

Der jüngste Erfolg gegen den GAK könnte für die WSG Tirol der erhoffte Brustlöser gewesen sein. Maßgeblichen Anteil daran hatte Ademola Ola-Adebomi, der zuletzt erstmals zwei Tore in der Bundesliga erzielte und nun nachlegen möchte.

Auch der Grazer AK hat sich zuletzt gesteigert und zwei der letzten drei Spiele gewonnen. Es spricht vieles für ein offenes Duell, in dem beide Teams ihren positiven Trend bestätigen wollen.

 

Gegen Tabellenführer Sturm hatte die Austria keine Chance.
Gegen Tabellenführer Sturm hatte die Austria keine Chance.ČTK / imago sportfotodienst / Yigit Oerme

 

Mit Liebe zum Detail

TSV Hartberg – Austria Wien | Sonntag, 22. März, 14:30 Uhr | Profertil Arena Hartberg

Hartberg zählt aktuell zu den formstärksten Teams der Liga und blieb zuletzt mehrfach ungeschlagen. Die Oststeirer überzeugten dabei vor allem durch ihre defensive Stabilität.

Die Austria überzeugt durch Konstanz in der Offensive und trifft auswärts verlässlich. Es ist ein Duell, in dem unterschiedliche Stärken aufeinandertreffen und in dem die Details den Unterschied machen dürften.

 

 

Tempo garantiert

SK Rapid – LASK | Sonntag, 22. März, 17:00 Uhr | Allianz Stadion

Rapid will die zuletzt verbesserte Heimform und den Schwung aus den Spielen gegen Salzburg nutzen, um gegen den LASK wieder anzuschreiben. Defensiv präsentierten sich die Hütteldorfer stabil und blieben zuletzt zweimal ohne Gegentor.

Die Linzer setzen unter Dietmar Kühbauer weiterhin auf eine klare Linie und sind auswärts noch ungeschlagen. Beide Teams zählen zu den stärksten Mannschaften bei vertikalen Angriffen – beste Voraussetzungen für ein intensives und temporeiches Duell.