Zum Hauptinhalt springen

WM-Vergabe nach Saudi-Arabien: Proteste vor DFB-Zentrale

Der DFB stößt auf heftigen Gegenwind.
Der DFB stößt auf heftigen Gegenwind.ČTK / imago sportfotodienst / Herbertz / Nico Herbertz

Kritiker der bevorstehenden WM-Vergabe nach Saudi-Arabien haben am Dienstag vor dem Campus des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main protestiert. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und das Fanbündnis Fairness United machten ihrem Unmut am Eingang der DFB-Zentrale per Transparent ("NO TO SAUDI ARABIA 2034") und mit gefüllten Sandsäcken in Fußball-Optik Luft.

"Der DFB stimmt für die WM in Saudi-Arabien, weil er ansonsten seine Isolation im Weltfußball fürchtet. Die Isolation in der geld- und machtgeilen Infantino-FIFA wäre jedoch eine Ehre für den deutschen Fußball", sagte Michael Scheffler, Vorsitzender des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen, in Richtung des DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf.

Vergabe am Mittwoch

Der Weltverband FIFA unter Präsident Gianni Infantino will die Endrunde 2034 bei einem Kongress am Mittwoch an Saudi-Arabien vergeben. Der DFB hatte zuletzt seine Zustimmung bekannt gegeben, obwohl der schwerreiche Wüstenstaat von Menschenrechtsorganisationen heftig kritisiert wird.

Flashscore bei Google bevorzugenSo siehst du unsere News öfter
HinzufügenBei Google hinzufügen