Mit 2 Toren von Jhon Arias: Bayerns Díaz gewinnt letzten WM-Test mit Kolumbien

Jhon Arias erzielte beide Tore für Kolumbien im Freundschaftsspiel.
Jhon Arias erzielte beide Tore für Kolumbien im Freundschaftsspiel.Mike Nowak/Getty Images via AFP/Profimedia

Bayern Münchens Star Luis Díaz hat mit Kolumbien die WM-Generalprobe gewonnen. Das Team aus Südamerika gewann in San Diego/Kalifornien gegen WM-Neuling Jordanien mit 2:0 (1:0). Jhon Arias (41. und 55.) traf doppelt für Kolumbien. Die Führung bereitete der frühere Münchner James Rodriguez vor. Díaz wurde zur Pause ausgewechselt.

Die Kolumbianer kontrollierten im ersten Durchgang zwar das Geschehen und verbuchten viel Ballbesitz, taten sich jedoch lange Zeit schwer, im letzten Drittel zwingend zu werden. Jordanien sorgte sogar für den ersten Aufreger, als Abu Taha mit einem gefährlichen Distanzschuss nur den Pfosten traf.

Zum Match-Center: Kolumbien vs. Jordanien

Der Wachmacher wirkte: Kolumbien erhöhte prompt das Tempo. Nachdem Jhon Arias eine gute Gelegenheit nach Brustablage von Suárez noch ungenutzt gelassen hatte, machte er es in der 40. Minute besser. Nach einem feinen Zuspiel von James Rodríguez blieb Arias im Strafraum cool und vollstreckte zur verdienten Führung.

WM-Start für Díaz & Co. gegen Usbekistan

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Kolumbien das Spiel über den Ballbesitz – und erneut stand Jhon Arias im Mittelpunkt. Der Profi von Palmeiras lauerte völlig freistehend im Strafraum und verwertete eine maßgenaue Flanke von Santi Arias eiskalt zum 2:0. Damit war der Widerstand der Jordanier gebrochen. In der verbleibenden Spielzeit flachte die Partie etwas ab und entwickelte sich durch zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten zu einem klassischen Testkick.

Kolumbien um den Bayern-Star startet als letztes Team am 18. Juni in Mexico City gegen Usbekistan in die WM. Es folgen beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19.Juli) in Gruppe K Duelle mit der DR Kongo und Portugal. Jordanien trifft in Gruppe J auf Österreich, Weltmeister Argentinien und Algerien.