3:0 gegen Island: Argentinien feiert gelungene WM-Generalprobe mit Messi-Magie

Argentinien gewann am Dienstagabend mit 3:0 gegen Island.
Argentinien gewann am Dienstagabend mit 3:0 gegen Island.TODD KIRKLAND / GETTY IMAGES VIA AFP

Der amtierende Weltmeister Argentinien hat seine Vorbereitung auf die anstehende Mission Titelverteidigung erfolgreich abgeschlossen. Im ersten Duell mit einem europäischen Gegner seit dem historischen WM-Finale von 2022 setzte sich die Albiceleste im Jordan-Hare Stadium souverän mit 3:0 (1:0) gegen Island durch. Neben einer spielfreudigen Mannschaft stand vor allem das fulminante Comeback von Lionel Messi im Rampenlicht.

Die Zuschauer erlebten eine von Beginn an packende Begegnung, in der Island es verpasste, den Favoriten kalt zu erwischen: Mikael Ellertsson vergab freistehend aus kürzester Distanz die Riesenchance zur Führung, als er den Ball über das Gehäuse setzte.

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Argentinien zeigte sich im Gegenzug eiskalt. Nach einem weiten Freistoß bekamen die Isländer den Ball nicht aus der Gefahrenzone geklärt. Valentin Barco schaltete am schnellsten, zog vom Strafraumeck direkt ab und versenkte das Leder flach im kurzen Eck zur 1:0-Führung. Für den 21-jährigen Barco war es bereits der zweite Treffer in seinen vergangenen drei Länderspielen.

Nach dem Führungstreffer verflachte das Spiel kurzzeitig, ehe Barco kurz vor der Pause mit einem perfekt getimten Steilpass Nico Paz in Szene setzte. Dieser scheiterte jedoch am isländischen Schlussmann Elías Rafn Olafsson, sodass es mit der knappen Führung für die Südamerikaner in die Kabinen ging.

Aluminium-Pech und großer Auftritt des Kapitäns

Nach dem Seitenwechsel und insgesamt fünf Wechseln von Nationaltrainer Lionel Scaloni drängte der Weltmeister auf die Vorentscheidung. Zunächst verzog der Isländer Hakon Haraldsson auf der Gegenseite nur knapp, bevor Argentinien das Pech an den Stiefeln klebte: Sowohl der eingewechselte Alexis Mac Allister – nach einem feinen Chip von Lautaro Martínez – als auch Martínez selbst mit einem Rechtsschuss trafen innerhalb kürzester Zeit nur den Pfosten.

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In der Schlussphase richteten sich alle Blicke auf das lang erwartete Comeback von Lionel Messi. Der Star von Inter Miami wurde eingewechselt und zeigte sofort seine ganze Klasse: Mit seinem allerersten Ballkontakt spielte der 38-Jährige einen feinen Steilpass auf Martínez, der im Strafraum von Keeper Olafsson nur noch per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Kapitän selbst unhaltbar in den Winkel – es war sein 117. Länderspieltor.

Almada sorgt für den Endstand

Messi blieb auch danach der Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Wenig später bediente er Rodrigo De Paul, dessen präzise Querlage Thiago Almada mühelos zum 3:0-Endstand einschieben konnte.

Während Argentinien mit dem siebten Sieg in Folge und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen zum WM-Auftakt gegen Algerien reist, wartet auf Island nach nun sechs sieglosen Spielen in Folge eine intensive Aufarbeitungsphase bis zum kommenden September.