"Nach Prüfung der offiziellen Berichte, die Vorwürfe eines Vorfalls in oder um den Spielertunnel während der Halbzeitpause beinhalteten, wurde ein Ethik- und Disziplinarinspektor der UEFA ernannt, um die entsprechenden disziplinarischen Ermittlungen hinsichtlich möglicher Verfehlungen von Spielern (...) durchzuführen", teilte die UEFA mit.
Zum Match-Center: Irland vs. Israel
Irlands Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson hatte entsprechende Vorwürfe bereits bestätigt, aber gleichzeitig beteuert, die Szene nicht gesehen zu haben.
Von Aussagen angeheizt
Die Duelle der beiden Mannschaften waren von hitzigen politischen Debatten begleitet worden. Hallgrimsson hatte die Diskussionen durch Aussagen bei der Nominierung des Kaders angeheizt. Während der Spiele, die beide an neutralen Orten ausgetragen wurden, war es zu zahlreichen Protestaktionen gekommen. Hallgrimsson hatte im Anschluss dafür plädiert, dass Irland und Israel in Zukunft nicht mehr gegeneinander spielen sollten.
Irland, das seit Beginn der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen im Oktober 2023 zu den europäischen Ländern gehört, die besonders deutlich ihre Unterstützung für die Palästinenser zum Ausdruck gebracht haben, hatte bereits in der Vergangenheit einen Antrag gestellt, wonach es keine direkten Duelle mit Israel geben soll. Die UEFA lehnte diesen aber ab.
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