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SKN-Frauen nach Heimniederlage mit dem Rücken zur Wand

SKN-Kapitänin Jennifer Klein ist enttäuscht
SKN-Kapitänin Jennifer Klein ist enttäuschtCerberus Sport / Alamy / Profimedia

Der SKN St. Pölten steht im UEFA Women's Europa Cup vor dem Aus. Die Niederösterreicherinnen mussten sich Malmö FF im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zu Hause mit 0:2 geschlagen geben. Im Rückspiel wartet damit eine schwierige Aufholjagd.

Für den SKN St. Pölten ist der Einzug ins Achtelfinale des UEFA Women's Europa Cups in weite Ferne gerückt. Der österreichische Vizemeister unterlag Malmö FF am Mittwoch in der NV Arena mit 0:2 (0:1).

Dabei waren die Niederösterreicherinnen mit reichlich Selbstvertrauen in das Europacup-Duell gegangen. Erst am Wochenende hatte die Mannschaft von Laurent Fassotte Südburgenland/Hartberg mit 9:1 abgefertigt und damit auch das sechste Ligaspiel der Saison gewonnen. Gegen Malmö fand die Offensive allerdings kaum Lösungen.

Zum Match-Center: SKN St. Pölten Frauen vs. Malmö FF Frauen

Die Schwedinnen hatten bereits vor der Pause ein deutliches Chancenplus. Im Mittelpunkt stand vor allem Tuva Skoog. Nachdem die Angreiferin in der 17. Minute noch vergeben hatte, machte sie es wenig später besser. Aus spitzem Winkel überraschte sie SKN-Torfrau Carina Schlüter im kurzen Eck und brachte Malmö mit 1:0 in Führung (20.).

Rukavina scheitert an der Latte

St. Pölten brauchte bis in die Schlussphase der ersten Hälfte, um selbst gefährlich zu werden. Fanni Vago verpasste in der 40. Minute eine Hereingabe von Kristina Matavkova nur knapp. Noch näher kam Magdalena Rukavina dem Ausgleich. Nach dem folgenden Eckball zog sie aus rund 17 Metern ab, traf allerdings nur die Latte (41.). Es sollte die beste Gelegenheit der Gastgeberinnen bleiben.

 

Match-Statistik: SKN St. Pölten - Malmö FF
Match-Statistik: SKN St. Pölten - Malmö FFFlashscore

 

Auch nach dem Seitenwechsel fand St. Pölten offensiv nur selten einen Weg durch die Defensive der Schwedinnen. Zu viele Ballverluste verhinderten einen kontrollierten Spielaufbau, in der gefährlichen Zone fehlte häufig der entscheidende letzte Pass.

Malmö blieb dagegen gefährlich und belohnte sich in der 80. Minute mit dem zweiten Treffer. Nach einer schön herausgespielten Aktion vollendete Vesna Milivojevic zum 2:0 und sorgte damit für eine komfortable Ausgangslage vor dem Rückspiel.

„Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, waren aber nicht gefährlich genug. Der letzte Pass hat gefehlt und sie haben uns große Probleme bereitet“, zeigte sich Fassotte enttäuscht. Aufgeben will der SKN-Trainer dennoch nicht. „Wir haben noch 90 Minuten. Wir werden nicht aufgeben, müssen dran glauben.“

Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch um 19:00 Uhr in Schweden statt. St. Pölten benötigt dort mindestens zwei Tore, um die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale am Leben zu halten.

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