Klar, dass damit der Titel in der Champions League gemeint war. Mit diesem Trainer, mit diesem Team, da war sich der Barca-Boss sicher, muss auch der Henkelpott drin sein.
Zum Match-Center: FC Barcelona vs. Real Madrid
Laporta zeigte sich begeistert vom "spektakulären Fußball zum Genießen" seines Klubs, zu dem "jeder" seinen Teil beitrage. "Wir sind wie eine große Familie. Es sind die Spieler, ihre Eltern, die Geschwister; ihnen ist es gelungen, verschiedene Kulturen zu vereinen."
Auch dank Flick, der im saudischen Jeddah auch sein achtes Endspiel als Trainer siegreich bestritt. "Es ist ein großartiges Gefühl, ein Finale gegen Real Madrid zu gewinnen. Wir haben es auf unsere Art und Weise geschafft, wie wir es als Barca tun wollen, und das macht mich umso stolzer", sagte Flick, der bei der Siegerehrung sogar von Real-Präsident Florentino Pérez geherzt wurde.
Xabi Alonso schaut nach vorn
Seine Mannschaft, meinte der ehemalige Bundestrainer, strotze vor Selbstvertrauen. "Wenn wir so fokussiert spielen und so konzentriert sind, habe ich ein sehr gutes Gefühl", meinte er mit Blick auf die weiteren Ziele. Die katalanische Zeitung Mundo Deportivo adelte seine Elf als "Super Campeones", das Blatt Sport titelte: "Mehr als Champions".
Für Flicks unter Beobachtung stehenden Kollegen Xabi Alonso war es die nächste empfindliche Niederlage. Der einstige Leverkusener Meistermacher versuchte, ihre Bedeutung herunterzuspielen. "Von all unseren Wettbewerben ist dieser der unwichtigste. Es ist an der Zeit, nach vorne zu schauen", sagte er.
Das Blatt As urteilte: "Der Klub sollte ihm eine Chance geben. Er brachte Barca ins Wanken (...). Alonso hat einen Plan und braucht nur das nötige Vertrauen, um ihn umzusetzen."
Raphinha als Schlüssel zum Barca-Sieg
Im Spiel sorgte vor allem Barcelona-Stürmer Raphinha für den entscheidenden Vorteil der Katalanen. Der brasilianische Flügelspieler hat in seinen letzten fünf Partien sieben Tore erzielt, darunter einen Doppelpack beim 3:2-Erfolg gegen die Königlichen in Saudi-Arabien.
Raphinha fiel rund zwei Monate verletzt aus, während Barca im Oktober und November eine Formdelle hatte, ist aber nun eindrucksvoll zurückgekehrt. "Seine Mentalität ist unglaublich, seine Dynamik reißt die ganze Mannschaft mit“, sagte Flick den Journalisten.
Raphinha vergab in der ersten Halbzeit eine große Chance, brachte Barca aber fast im direkten Anschluss in Jeddah in Führung. Beim Stand von 2:2 erzielte der 29-Jährige dann mit einem abgefälschten Schuss aus der Distanz den Siegtreffer.
"Er hat die erste Chance vergeben, aber bei der zweiten war er zur Stelle und hat das erste Tor gemacht – das hat der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben", führte Flick weiter aus. "Das ist es, was Raphinha auf den Platz bringt: viel Intensität, und genau das brauchen wir."
