Der vom Klub vorgelegten "technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsstudie" stimmten insgesamt 39 der 44 Stadträte zu, eine finale Bestätigung hat das Projekt damit allerdings noch nicht bekommen. Weitere Genehmigungen durch Behörden insbesondere auf regionaler Ebene stehen noch aus.
Gemeinsam mit Stadtrivale Lazio Rom trägt die AS ihre Heimspiele im Stadio Olimpico aus, bereits seit mehreren Jahren streben beide Vereine nach getrennten Spielstätten.
Die Bauarbeiten für das Milliardenprojekt, das im nordöstlichen Stadtviertel Pietralata Platz für 60.000 Zuschauer bieten würde, sollen bereits im nächsten Jahr beginnen. Plan sei es, die Spielstätte "rechtzeitig für die Austragung von Spielen der Europameisterschaft" fertigzustellen, sagte der römische Bürgermeister Roberto Gualtieri.
Italienische Stadien sind "beschämend"
Noch in diesem Jahr muss der italienische Verband fünf Austragungsorte für die EM vorschlagen, im Vorfeld hatte der teils desolate Zustand der italienischen Stadien jedoch für Spannungen gesorgt. Im vergangenen Mai hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin die Situation als "beschämend" bezeichnet.
