Für die Duelle mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München am 21. Januar und eine Woche später gegen Atalanta Bergamo ist Biondic allerdings noch nicht spielberechtigt, Neuzugänge können in den internationalen Wettbewerben erst für die K.o.-Phase nachgemeldet werden. Doch das wird der gebürtige Lemgoer verschmerzen können, denn erst in dieser Saison erlebte er nach komplizierten Jahren einen kometenhaften Aufstieg.
Biondic arbeitete nebenbei im Restaurant
Nach Jugendstationen bei Schalke 04 und beim SC Paderborn war ihm in der 3. Liga beim SC Verl der Durchbruch im Seniorenbereich verwehrt geblieben, es reichte lediglich zu fünf Kurzeinsätzen. Es folgte im Sommer 2023 der Schritt nach Trier in die Oberliga, wo direkt der Aufstieg in die viertklassige Regionalliga gelang. Nach einer von Verletzungen geprägten ersten Saison gelang dort nun mit sieben Toren und fünf Vorlagen in 17 Partien der Durchbruch.
Dabei agierte Biondic beim derzeitigen Tabellenelften nicht als reiner Profi, wirkte neben der aktiven Karriere noch als Co-Trainer der U12 der Eintracht mit. Bis zuletzt half er bei Gelegenheit auch im Restaurant seiner Eltern in Lemgo aus. Doch nun rückt die Profikarriere in den Mittelpunkt, Trier soll eine mittlere sechsstellige Summe für den Winterwechsel erhalten haben.
