Beim 7:1-Kantersieg von Inter Miami gegen CF Montréal am Samstag war Messi in einer anderen Sphäre. Der 39-jährige Argentinier traf vor der Pause doppelt, legte in der 52. Minute nach, vollendete seinen Hattrick in der 83. Minute und setzte kurz vor Schluss noch einen Freistoß ins Netz.
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Die MLS rechnete Messi sogar vier Treffer an, obwohl sein direkt verwandelter Freistoß von einem Abwehrspieler mit der Sohle abgefälscht wurde – die meisten Statistiker werteten es als Eigentor, weswegen Messis offizieller Hattrick-Count bei 60 bleibt. An der Außergewöhnlichkeit seiner Leistung ändert das nichts: Insgesamt schoss Messi sechsmal aufs Tor, kreierte drei Großchancen und bereitete einen weiteren Treffer vor. Im neuen, strengeren Flashscore-Bewertungssystem ist er der erste Spieler in der MLS-Geschichte, der die maximale Wertung erhält.

Fernandes dreht Partie gegen Ipswich fast im Alleingang
Vielleicht noch wertvoller aus sportlicher Perspektive war die Höchstnote für Fernandes – denn der Kapitän von Manchester United verdiente sie sich nämlich in der Premier League, die als eine stärksten Ligen der Welt gilt. Beim 5:2-Comeback-Sieg gegen Ipswich Town am Sonntag im Old Trafford rettete Fernandes seinen Klub nach einem frühen Rückstand durch Leif Davis fast im Alleingang.
Der Portugiese glich kurz vor der Halbzeit per Direktabnahme aus, verwandelte kurz nach Wiederbeginn einen Elfmeter zum 3:1 und vollendete seinen Hattrick in der 68. Minute mit einem platzierten Abschluss aus 16 Metern. Dazu legte er das 5:1 durch Bryan Mbeumo auf. Im neuen Flashscore-Rating ist Fernandes damit nach Eberechi Eze, der die Bestnote im vergangenen November für seinen Hattrick gegen Tottenham erhielt, der zweite Spieler, dem dies gelingt.
Was die Höchstnote wirklich bedeutet
Dass beiden Spielern die Zehn am gleichen Wochenende gelang, ist eine absolute Seltenheit. Das neue, überarbeitete Bewertungsmodell ist bewusst strenger als das Vorgängersystem – in der gesamte Saison werden wir nur wenige Höchstnoten bestaunen dürfen.
Das neue Flashscore-Rating ist intelligenter denn je. Über 70 Statistiken werden in einer Benotung zusammengefasst – objektiv und ohne menschliche Voreingenommenheit.
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Flashscore-Datenexperte Daniel Musil, der an der Entwicklung des Ratings beteiligt war, erklärt: "Im Grunde bedeutet das, dass der Spieler individuell dominant auftreten und gleichzeitig einen extrem bedeutenden Anteil am Sieg seines Teams haben muss. Tore erzielen, Vorlagen geben und zugleich auch in anderen Bereichen herausragen." Fernandes etwa überzeugte gegen Ipswich mit weiteren kreierten Großchancen, drei Schlüsselpässen und sieben Zuspielen in den Strafraum – Zahlen, die zeigen, dass die 10,0 eben mehr ist als "nur" ein Hattrick.
