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Rapid will Kapitän Seidl halten - Rekordtransfer Gulliksen wechselt

Matthias Seidl
Matthias SeidlČTK / imago sportfotodienst / Yigit Oerme

Beim SK Rapid kommt kurz vor Transferschluss Bewegung in den Kader. Rekordeinkauf Tobias Gulliksen wechselt leihweise zurück nach Norwegen. Einen Verkauf von Kapitän Matthias Seidl schließt Sportdirektor Markus Katzer hingegen aus.

Der SK Rapid gibt Tobias Gulliksen vorübergehend ab. Der 23-jährige Norweger wechselt auf Leihbasis zu Lillestrøm SK und kehrt damit in seine Heimat zurück. Nach Informationen von Sky wurde keine Kaufoption vereinbart. Lillestrøm übernimmt demnach während der Leihe das komplette Gehalt des Mittelfeldspielers.

Gulliksen war erst vor einem Jahr für knapp 3,8 Millionen Euro nach Hütteldorf gewechselt und ist damit bis heute der teuerste Einkauf der Rapid-Geschichte. In 37 Pflichtspielen gelangen ihm zwei Tore und fünf Assists. Nun soll er in Norwegen wieder regelmäßig Spielpraxis sammeln.

Katzer schließt Seidl-Verkauf aus

Während Gulliksen Rapid vorerst verlässt, soll Kapitän Matthias Seidl definitiv in Hütteldorf bleiben. Sportdirektor Markus Katzer erteilte einem möglichen Abgang des 25-Jährigen kurz vor Ende der Transferperiode eine klare Absage.

 

 

„Für uns ist ganz klar: Er ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, erklärte Katzer bei Sky. „Deswegen haben wir kein Interesse daran, dass wir ihn jetzt verkaufen.“ Vielmehr beschäftigt sich Rapid bereits mit einer längerfristigen Zusammenarbeit. „Im Gegenteil: Wir würden gerne den Vertrag verlängern“, betonte Katzer. Mit Seidls Berater stehe er in engem Austausch. Nach Ende der Transferperiode sollen konkrete Gespräche über eine Verlängerung aufgenommen werden.

Rapid glaubt weiter an Wurmbrand

Auch Niki Wurmbrand bleibt Teil der Zukunftsplanungen. Der junge Offensivspieler kam zuletzt nur selten zum Zug, genießt bei den Verantwortlichen aber weiterhin großes Vertrauen. „Ich glaube, dass Niki ein sehr, sehr guter Spieler ist, ein sehr talentierter Spieler“, sagte Katzer. Nach einer schwierigen Phase traut der Sportdirektor dem Angreifer die Rückkehr zu seinem früheren Leistungsniveau zu.