Laut Scholes, mit 716 Einsätzen der Spieler mit den drittmeisten Partien für ManUnited, müsse sich der Klub um den derzeitigen englischen Nationalcoach Tuchel bemühen. "Ich denke, er kann etwas temperamentvoll sein und ist mitunter schwierig im Umgang", sagte Scholes, er ergänzte aber mit Blick auf Tuchels Stationen bei Paris Saint-Germain, dem FC Chelsea oder Bayern München: Der 52-Jährige habe es "schon bei großen Vereinen bewiesen".
Die Red Devils hatten sich am Montag von Teammanager Rúben Amorim getrennt, der Portugiese hatte das Team erst im November 2024 übernommen. In der Liste der Ex-Teammanager seit dem Abschied von Klublegende Alex Ferguson 2013 ist Amorim bereits die Nummer sieben.
Neville will keine "Experimente" mehr
Gary Neville, der zwischen 1992 und 2011 in Manchester unter Vertrag gestanden hatte, forderte ein Ende der "Experimente" auf der Trainerbank. "Ich war immer sehr stolz auf das, wofür dieser Verein steht – abenteuerlichen, aufregenden Fußball, der jungen Spielern Spielpraxis verleiht und die Zuschauer begeistert. Sie müssen Risiken eingehen und den Mut haben, offensiven, aggressiven Fußball zu spielen", sagte der zweimalige Champions-League-Sieger bei Sky.
ManUnited benötige einen Coach, "der zur DNA des Vereins" passe. Etwa der FC Barcelona werde sich "für niemanden ändern", erklärte Neville: "Ich glaube nicht, dass sich United für irgendjemanden ändern sollte. Der Verein muss einen Trainer finden, der Erfahrung hat und bereit ist, schnellen, unterhaltsamen, offensiven und aggressiven Fußball spielen zu lassen."
