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Neuanfang an der Stamford Bridge: Xabi Alonso und die Lehren aus der Madrid-Zeit

Chelseas neuer Trainer Xabi Alonso spricht offen über die "Narbe" aus seiner Zeit bei Real Madrid.
Chelseas neuer Trainer Xabi Alonso spricht offen über die "Narbe" aus seiner Zeit bei Real Madrid.REUTERS

Mit der Verpflichtung von Xabi Alonso steigen beim FC Chelsea die Erwartungen an die Saison 2026/27 spürbar. Der Spanier, dessen Trainerkarriere mit der historischen, ungeschlagenen Meisterschaft bei Bayer Leverkusen furios begann, blickt vor seiner neuen Aufgabe in London reflektiert auf seine jüngste Vergangenheit zurück.

Sein darauffolgendes Engagement bei seinem Ex-Klub Real Madrid verlief nicht wie erhofft: Nach Berichten über Schwierigkeiten im Umgang mit dem stargespickten Kader trennten sich die Wege bereits im Januar. Doch statt mit dem Rückschlag zu hadern, begegnet der neue Chelsea-Coach der Situation mit Selbstkritik und Zuversicht.

"Rückblickend nehme ich sowohl das Positive mit als auch die Dinge, die nicht funktioniert haben", erklärte Alonso während der Chelsea-Vorbereitungstour in Australien im Gespräch mit The Athletic. "Ich war sehr selbstkritisch und habe intensiv darüber nachgedacht, was ich hätte besser machen können, als die Dinge anders liefen als geplant."

Zeit in Madrid lässt Alonso reifen

Für den Basken gehören kontinuierliche Anpassung und Weiterentwicklung unverzichtbar zum Trainerjob – sowohl in taktischer Hinsicht als auch in der Kaderführung. "Man sammelt enorm viele Erfahrungen. Manches hat geklappt, anderes nicht – das betrifft das Spielsystem genauso wie den Umgang mit den Spielern. Es ist letztlich die Summe aus allem."

Auf die Frage, ob ihn die schwierige Zeit in Madrid als Trainer gereift habe, antwortete Alonso nachdrücklich: "Natürlich, absolut. Gerade aus Enttäuschungen lernt man am meisten. Sie schärfen den Blick und treiben einen an, es beim nächsten Mal besser zu machen."