Howe jedoch zeigte sich kämpferisch: "Ich habe keinen Zweifel, dass ich der richtige Mann bin, sonst würde ich nicht hier sitzen. Wenn ich Zweifel hätte, wäre ich nicht hier, denn der Verein steht immer an erster Stelle."
Seine Motivation sei ungebrochen, betonte der Coach. "Solange ich das in meinem Herzen und meinem Kopf fühle, sind mein Wille und meine Energie größer als je zuvor. Ich werde jeden Tag alles für diesen Klub geben." Sollte er jedoch irgendwann nicht mehr überzeugt sein, das Team weiterentwickeln zu können, würde er Konsequenzen ziehen: "Wenn ich nicht glauben würde, dass ich die Mannschaft voranbringen kann, würde ich Platz machen."
Howe will "aufstehen" und "Charakter zeigen"
Howe ist überzeugt, dass er Newcastle aus der aktuellen Krise führen kann. Als Trainer sehe er sich in der Pflicht, Orientierung zu geben: "Die Menschen wollen geführt werden, das liegt in unserer Natur. Wenn du in schwierigen Momenten Stärke zeigst, kannst du alle mitziehen."
Genau darum gehe es jetzt: "Aufstehen, Charakter zeigen und demonstrieren, wie wichtig einem der Klub ist. Das werden mein Trainerteam und ich tun."
Mit Blick auf das Duell bei Tottenham machte Howe deutlich, wo er Verbesserungsbedarf sieht: "Wir müssen besser verteidigen. In den letzten Spielen war das nicht gut genug." Auch offensiv habe es an Konsequenz gefehlt. "Statistisch sind wir stark, unsere Leistungen waren nicht katastrophal, aber die Ergebnisse passen nicht dazu."
"Härteste Phase" bei Newcastle
Die aktuelle Phase bezeichnet Howe als seine bislang schwierigste Zeit bei Newcastle. "Es ist emotional hart, wenn die Mannschaft nicht so spielt, wie sie sollte. Ich fühle mich verantwortlich." Niederlagen begleiteten ihn, bis der Fokus wieder voll auf dem nächsten Spiel liege.
"Ja, das ist wahrscheinlich meine härteste Phase hier. Aber gerade jetzt brauchen wir Charakter, Entschlossenheit und Zusammenhalt. Wenn man den verliert, verliert man alles. Und den haben wir, genauso wie großartige Unterstützung unserer Fans."
