Befeuert werden die Gerüchte unter anderem durch Victor Font. Der Präsidentschaftskandidat von Barcelona gilt als einer der größten Befürworter einer Verpflichtung Haalands. In der Führungsetage von Manchester City ist das langfristige Interesse der beiden spanischen Giganten, Barcelona und Real Madrid, längst bekannt. Dennoch gilt es weiterhin als äußerst schwierig, einen echten Durchbruch in den Verhandlungen zu erzielen.
Klar ist: Haaland kann sich grundsätzlich vorstellen, künftig für einen der großen spanischen Traditionsvereine aufzulaufen. Momentan scheint sich Barcelona im Werben um den Torjäger sogar etwas besser positioniert zu haben als der Erzrivale aus Madrid.
Guardiola-Abschied als X-Faktor?
Quellen aus dem Umfeld von Manchester City betonen jedoch, dass dies keineswegs auf einen unmittelbar bevorstehenden Abschied hindeutet. Haaland ist vertraglich bis 2034 an die "Skyblues" gebunden und fokussiert sich aktuell voll auf die sportlichen Ziele der laufenden Saison.
Dennoch könnten zwei Faktoren seine Zukunftspläne beeinflussen: Ein ausbleibender großer Titelgewinn in dieser Spielzeit oder ein vorzeitiger Abschied von Pep Guardiola. Obwohl der Cheftrainer offiziell bis 2027 unter Vertrag steht, halten sich hartnäckige Gerüchte über ein früheres Ende seiner Ära. Sollte City leer ausgehen, könnte das Interesse der spanischen Topklubs eine neue Dynamik entwickeln.
Trotz aller Spekulationen bleibt ein Wechsel in diesem Sommer jedoch unwahrscheinlich. Ein wesentlicher Grund dafür ist laut Experten auch die bevorstehende Weltmeisterschaft, auf die sich Haaland ohne die Unruhe eines Vereinswechsels vorbereiten möchte.

