Arsenal und Juventus zeigen konkretes Interesse an Sandro Tonali

Tonali steht bei mehreren europäischen Topklubs im Fokus
Tonali steht bei mehreren europäischen Topklubs im FokusREUTERS / Scott Heppell

Die Anzeichen verdichten sich, dass Sandro Tonali im kommenden Sommer den Sprung zu einem internationalen Spitzenverein wagen könnte. Neben dem FC Arsenal zeigt auch Italiens Rekordmeister Juventus Turin konkretes Interesse am italienischen Mittelfeldspieler.

Newcastle United hat aber vorerst keine Absichten, den 25-Jährigen abzugeben. Sandro Tonali hat noch bis zum Sommer 2028 Vertrag bei den Magpies. In der Vergangenheit haben Manager Eddie Howe und andere Klubverantwortliche regelmäßig betont, dass der Italiener zentraler Bestandteil der Zukunftsplanungen ist.

Stammspieler

In Newcastle hat sich der 30-fache Nationalspieler nach dem Ablauf seiner wegen Sportwetten verhängten zehnmonatigen Sperre rasch wieder als Stammkraft etabliert. In der Premier League und Champions League hat er in der laufenden Saison 31 Spiele bestritten – davon 27 von Anfang an.

Kürzlich hat sich der englische Tabellenführer Arsenal dennoch erkundigt, ob Tonali einem Wechsel zu den Gunners offensteht. Insider aus seinem persönlichen Umfeld berichten aber, dass er lieber in seine italienische Heimat zurückkehren würde. Allerdings ist er noch nicht mit einem offiziellen Wechselwunsch an Newcastle herangetreten.

Ablöse als Problem

Fest steht, dass Juventus seine Situation genau beobachtet. Die Bianconeri haben ihn intern als absoluten Wunschspieler fürs Mittelfeld auserkoren, Tonali wäre in Turin als Schlüsselspieler eingeplant. Eine große Hürde könnten jedoch die Ablöseverhandlungen darstellen. Flaschore-Informationen zufolge würde Newcastle für seine Dienste mindestens 90 Millionen Euro verlangen.

Somit ist Juve auf andere Faktoren als reine Finanzkraft angewiesen. Tonalis Verbundenheit zum italienischen Fußball, seine Vergangenheit in der Serie A bei AC Milan und die Aussicht auf eine zentrale Rolle beim italienischen Rekordmeister könnten ihn dennoch ins Piemont locken.