Nächster Trainerwechsel in Salzburg: Letsch muss gehen

Thomas Letsch war knapp über ein Jahr in Salzburg tätig
Thomas Letsch war knapp über ein Jahr in Salzburg tätigFranz Wolfgang Rainer / Alamy / Profimedia

Thomas Letsch ist nicht länger Cheftrainer bei Red Bull Salzburg. Am Dienstagabend hat der Tabellenführer der ADMIRAL Bundesliga die Trennung vom 57-jährigen Deutschen bekanntgegeben. Auch sein Assistenztrainer Kai Hesse muss die Mozartstadt verlassen. Erst im Januar 2025 war Letsch als Nachfolger des glücklosen Niederländers Pep Lijnders vorgestellt worden.

"Neue Impulse erforderlich"

Am Sonntag kam Red Bull Salzburg im Auswärtsspiel beim GAK nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, wodurch der LASK nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleichziehen konnte. Eine Woche zuvor hatte man vor eigenem Publikum gegen die formstarke Wiener Austria verloren (0:2).

"In den ersten sechs Wochen meiner Tätigkeit habe ich mir einen umfassenden Überblick über die sportlichen Leistungen sowie die Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate verschafft", so der neu ernannte Sportdirektor Marcus Mann in einer Presseaussendung: "Nach sorgfältiger Analyse bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass für den FC Red Bull Salzburg neue Impulse erforderlich sind."

Red Bull Salzburg: Die jüngsten Ergebnisse
Red Bull Salzburg: Die jüngsten ErgebnisseFlashscore

Auch "wenn nicht alles optimal gelaufen ist", wird Letsch zitiert, "übergeben wir eine intakte Mannschaft mit der großen Chance, beide nationalen Titel zu gewinnen." Erst kürzlich hatten die Salzburger durch einen knappen 1:0-Erfolg in Wolfsberg das Halbfinale des ÖFB-Pokals erreicht.

Nach Gerhard Struber (Juli 2023 bis April 2024) und Pep Lijnders (Juli bis Dezember 2024) ist Letsch bereits der dritte Cheftrainer in Folge, der aufgrund einer sportlichen Krise sein Amt frühzeitig abgeben muss. Vor seinem Engagement bei Red Bull arbeitete er in seiner Heimat Deutschland für den VfL Bochum, dessen Abstieg aus der Bundesliga er jedoch nicht verhindern konnte.