"Jeder ist für sein Handeln und seine Worte verantwortlich, und das gilt auch für das Posten von Nachrichten in Sozialen Medien", führte Roberts aus. In diesem Fall seien "hasserfüllte und bösartige Nachrichten" verschickt worden "in der Annahme, sich hinter seinem Benutzernamen verstecken zu können."
Der laut BBC 60 alte Täter habe vor dem Amtsgericht Blackburn eingeräumt, zwischen dem 19. und 23. Juni des vergangenen Jahres beleidigende Nachrichten an Carter verschickt zu haben. Die Ermittler hatten die IP-Adresse des Mannes zurückverfolgt, bei der Durchsuchung des Wohnsitzes wurde zudem ein Schlagstock gefunden. Ein Urteil soll am 25. März gesprochen werden.
Die 28 Jahre alte Carter hatte während der EM im vergangenen Sommer rassistische Attacken öffentlich gemacht. Sie erhielt viel Unterstützung und Zuspruch, zog sich trotzdem vorübergehend aus den Sozialen Medien zurück.
