GOATwatch: Ronaldos Horrorstart in 2026 – Messi lässt Coca Cola jubeln

GOATwatch: Der wöchentliche Vergleich zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi
GOATwatch: Der wöchentliche Vergleich zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel MessiFlashscore // FAYEZ NURELDINE / AFP & JOSE JORDAN / AFP

GOATwatch – Wer ist der "Greatest of all time"? Zwischen Rekordjagden, Glanzleistungen und Schlagzeilen abseits des Platzes liefern uns Lionel Messi und Cristiano Ronaldo auch mit fast 40 Jahren noch immer Geschichten für die Ewigkeit, die wir wöchentlich begleiten. In dieser Woche hat CR7 mit ungewohnten sportlichen Probleme zu kämpfen, während "La Pulga" seinen Einfluss auf die Weltwirtschaft unter Beweis stellte – Bühne frei für GOATwatch.

Sportlich: Messi spielt mit WM-Teilnahme – Ronaldos Horrorstart in 2026

Lionel Messi befindet sich in der wohlverdienten Off-Season der MLS, weshalb sich seine sportlichen Aktivitäten auf Gespräche beschränken: Ein privates Treffen mit Nationaltrainer Lionel Scaloni in Argentinien dominierte die Schlagzeilen. Scaloni schwelgte in Lobeshymnen über die nie nachlassende Wettkampfmentalität seines Kapitäns, selbst in der Pause. Messi bestätigte die Gespräche über die WM 2026 und ließ mit "Ich hoffe, dass ich dabei sein kann" die Tür für eine Teilnahme weit offen. 

Sein Vermächtnis bei Inter Miami ist bereits zementiert: Als erster Spieler der MLS-Geschichte wurde er zweimal in Folge zum MVP gewählt und holte 2025 den Goldenen Schuh.

Ganz anders sieht es bei Cristiano Ronaldo aus. Für den Al-Nassr-Kapitän war es eine Woche des Frusts. Beim 1:3 im Topspiel gegen Titelrivale Al-Hilal erzielte er zwar den Führungstreffer (sein 959. Karrieretor), erlebte aber eine bittere zweite Halbzeit. Noch frustrierender für CR7: In der 83. Minute, als sein Team mit einem Tor zurücklag, wurde er ausgewechselt. Eine seltene Demütigung. 

Seine Reaktion, ein ungläubiges Kopfschütteln und ein gen Himmel gerichteter Blick, sprach Bände. Es war die dritte Niederlage in Folge für Al-Nassr zu Jahresbeginn und ein erster Rückschlag für Ronaldo, der mit seinem Team aus Riad nun sieben Punkte hinter Al-Hilal zurückliegt.

Das GOAT-o-Meter schlägt diese Woche leicht in Richtung Messi aus. Nicht wegen spektakulärer Tore, sondern wegen Ronaldos Schwächephase.

Das dieswöchige GOAT-o-Meter zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi
Das dieswöchige GOAT-o-Meter zwischen Cristiano Ronaldo und Lionel MessiFlashscore // FAYEZ NURELDINE / AFP & JOSE JORDAN / AFP

Boulevard: Messi lässt Coca Cola jubeln – CR7 als Stylist

Der Argentinier gab in einem Interview mit dem argentinischen Sender Luzu TV überraschend private Einblicke. Der oft als zurückhaltend geltende Angreifer zeigte sich locker und verriet etwa seine ungewöhnliche Trinkvorliebe: Wein gemischt mit Sprite, "damit es schneller wirkt". Diese scheinbar nebensächliche Aussage hatte reale wirtschaftliche Folgen und ließ den Marktwert von Coca-Cola (Eigentümer von Sprite) spürbar steigen. 

Zudem bekräftigte er seine Zukunftspläne: "Ich sehe mich nicht als Trainer", so Messi, der lieber Klub-Eigentümer werden möchte. Er bestätigte seine Minderheitsbeteiligung an Inter Miami und sein Engagement beim uruguayischen Viertligisten Deportivo LSM von Luis Suárez.

Bei CR7 drehten sich die Schlagzeilen vor allem um die jüngsten Niederlagen. Sein trotziger Instagram-Post ("Dieser Kampf ist noch nicht vorbei. Wir arbeiten weiter…") nach einer Niederlage war ein öffentlicher Ansporn an die Mannschaft.

Privat zeigte ihn Verlobte Georgina Rodríguez in einem herzerwärmenden Video, wie er liebevoll die Haaren seiner kleinen Tochter Bella Esmeralda stylte. Weniger erfreulich waren gefälschte KI-Bilder, die seine Verlobte angeblich mit einer "Adult-Entertainment-Darstellerin" zeigten.

Ausblick: MLS-Comeback und CR7s Kampf um den Stammplatz

Für "La Pulga" geht es bald wieder sportlich zur Sache: Am 21. Februar startet Inter Miami in die neue MLS-Saison beim LAFC. Das große Ziel ist klar: die Titelverteidigung.

Langfristig rückt die WM 2026 immer näher. Scaloni arbeitet mit einer 50-Mann-Liste, Messis Rolle als Kapitän ist dabei unverzichtbar, auch wenn die finale Teilnahme noch nicht amtlich ist. Spekulationen über einen überraschenden Wechsel in die Premier League (Liverpool derzeit in der Pole Position) halten sich, erscheinen aber angesichts seines bis 2028 laufenden Vertrags in Miami derzeit unrealistisch.

Ronaldo muss sich schnell sportlich fangen. Nächste Aufgabe für Al-Nassr ist das Heimspiel gegen Al Shabab am 17. Januar, um die Negativserie zu durchbrechen. Sein Fokus liegt darauf, die sieben Punkte auf Al-Hilal aufzuholen und endlich den ersehnten Meistertitel in Saudi-Arabien zu erringen.

Parallel laufen die Vorbereitungen für die WM 2026 auf Hochtouren. Portugals Trainer Roberto Martínez machte deutlich, dass Ronaldo kein gesetzter Stammspieler mehr ist und mit Gonçalo Ramos um einen der Stürmerplätze konkurrieren wird.