Beide Teams gingen mit guter Form in die Partie und zeigten von Beginn an offensiven Fußball. Monaco hätte bereits nach fünf Minuten in Führung gehen müssen, als Denis Zakaria nach einer perfekten Flanke von Caio Henrique aus kurzer Distanz den Ball über das Tor köpfte. PSG hätte diesen Fehler beinahe sofort bestraft, doch Philipp Köhn rettete Monaco mit einer entscheidenden Parade gegen Achraf Hakimi.
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Warren Zaire-Emery verschenkte etwas später die Führung, als er im eigenen Strafraum dribbelte. Monaco eroberte den Ball, Balogun bediente Akliouche und dieser versenkte den Ball mithilfe des Innenpfostens.

Nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 2:0. Nach einem abgefälschten Ball von Vitinha im eigenen Strafraum landete der Ball beim eingewechselten Golovin, der aus gut zwölf Metern präzise ins untere Eck traf.
Barcolas Treffer verpufft wirkungslos
Das Spiel nach am Dramatik zu, als die Gastgeber knapp 20 Minuten vor Schluss durch einen abgefälschten Schuss von Barcola den Anschlusstreffer erzielten. Alles deutete auf eine Aufholjagd von Enriques Team hin, doch die Mannschaft von Pocognoli machte diese Hoffnung eindrucksvoll zunichte: Balogun stellte mit einem sehenswerten Abschluss aus über 20 Metern den Zwei-Tore-Vorsprung für Monaco wieder her.

Baloguns Treffer nahm PSG endgültig den Wind aus den Segeln, und die angeschlagenen Titelverteidiger hätten kurz vor Schluss beinahe noch das vierte Gegentor kassiert, als Simon Adingra die Latte traf.
PSG hat nach der überraschenden Niederlage zwar weiterhin vier Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze der Ligue 1, aber ein Sieg von RC Lens gegen den FC Metz am Sonntag könnte den Abstand auf nur einen Punkt verkürzen. Monaco klettert durch den jüngsten Erfolg auf Rang fünf und darf nun auf die Qualifikation für die Champions League in der nächsten Saison hoffen.
