Mourinho hat sich längst einen festen Platz in der Geschichte des Weltfußballs gesichert. Nach Stationen in mehreren Ländern kehrte "The Special One" nach Portugal zurück, um Benfica zu übernehmen. Zahlreiche Spieler wurden in ihrer Karriere von ihm geprägt, einer davon ist Erik Lamela.
Der ehemalige argentinische Nationalspieler spricht mit großer Anerkennung über die gemeinsame Zeit in London. Nach einem kurzen Engagement bei AEK Athen ist Lamela aktuell vereinslos und plant eine Karriere als Funktionär. Er betont, dass das Verhältnis zu Mourinho stets von gegenseitigem Respekt geprägt war.
"Mein Verhältnis zu ihm war ausgezeichnet. Schon vom ersten Tag an hat er mir viel Wertschätzung entgegengebracht", erinnert sich Lamela. "Als er kam, war ich verletzt, und trotzdem hat er sich die Zeit genommen, ein komplettes Training mit dem Fitnesstrainer zu verfolgen. Diese Geste habe ich sehr geschätzt."
Lamela beschreibt Mourinho als Trainer, der den Spielern menschlich nahe ist, auf dem Platz jedoch klare Forderungen stellt.
Lamela über Mourinho: "Wie ein Freund"
"Er war wie ein Freund. Das Verhältnis war sehr eng und positiv. Er hat nur verlangt, dass wir immer alles geben: im Training genauso wie im Spiel. Sobald er gesehen hat, dass man sich voll einbringt, war das Verhältnis wirklich hervorragend."
Diese Wertschätzung nutzt Lamela nun, um seinem ehemaligen Trainer auch öffentlich alles Gute zu wünschen. "Ich hoffe wirklich, dass er erfolgreich ist. Es ist schon einige Zeit her, seit wir zusammengearbeitet haben, aber ich habe immer eine besondere Achtung vor Menschen, die mir in meiner Karriere ein gutes Gefühl gegeben haben, und er gehört definitiv dazu."
Seit Mourinho Benfica mitten in der laufenden Saison übernommen hat, erlebte der Klub bislang eine wechselhafte Phase. In seinen bisherigen Spielen kommt der Portugiese auf 14 Siege, fünf Unentschieden und vier Niederlagen.
Nun wartet mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Porto am Mittwoch die nächste große Herausforderung.
